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WM 2017

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Von Anfang an hielt das Finale, was es im Vorfeld versprach. Die beiden besten deutschen Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Die Abwehrreihen packten von Anfang an beherzt zu, auch die Torhüterinnen zeigten starke Paraden von Anfang an und beide Teams strahlten von vielen Position Torgefahr aus. Heike Ahlgrimm, die nach den Endspielen ihre erfolgreiche Karriere als Spielerin beendet, konnte als erste Spielerin beim 5:5 (12.) zum zweiten Mal treffen.

Fehler der einen Mannschaft, bestrafte die andere konsequent. Leipzig hatte seine erste Schwächephase, als man nach drei Toren in Folge mit 2:4 hinten lag erholt, die Elfen taten sich schwer im Positionsangriff das Leipziger Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Nach dem 6:6 (12.) gelang dem Team von Renate Wolf außer einem erfolgreichen Gegenstoß von Elli Garcia zum 7:9 fünfzehn Minuten lang kein Tor. Erst mit einem Doppelpack von Heike Ahlgrimm zum 9:15 (29.) war die Torflaute durchbrochen.

In der Abwehr schränkte in den letzten Minuten Marlene Zapf die Kreise der stark aufspielenden Karolina Kudlacz ein und so wurden beim Stand von 10:16 die Seiten gewechselt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs sah sich der HC Leipzig einer bärenstarken Elfen-Deckung gegenüber, hinter der Clara Woltering nun zum nahezu unüberwindbaren Hindernis wurde. Innerhalb von fünf Minuten war man nach dem 15:17 (35.) von Marlene Zapf wieder in Schlagdistanz.

Wenig später hatte Anne Müller vom Kreis unter heftigster Bedrängung von Susann Müller den Anschlusstreffer zum 17:18 erzielt. Den möglichen Ausgleich durch Anna Loerper verhinderte aber dann Katja Schülke. In der 42. Minute dann ein weiterer Rückschlag für die Elfen. Heike Ahlgrimm hatte sich bei Röslers Torwurf zum 17:19 in der Abwehr verletzt und musste verletzt raus. Penda Bönighausen übernahm den Part in der Abwehr und ließ gemeinsam mit ihren Mannschaftskolleginnen die HCL-Offensive verzweifeln. Als die Rückraumschützin auch vorne zum 21:20 (45.) getroffen hatte, musste Heine Jensen sein Team in einer Auszeit neu einstellen.

Die Sächsinnen beendeten ihre Schwächephase und zogen dank zweier Paraden von Katja Schülke gar selbst wieder auf zwei Tore (21:23) davon. Bei diesem knappen Vorsprung sollte es in der Folgezeit auch bleiben und die Elfen verloren mit 26:28.