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WM 2017

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Beide Mannschaften sinnen vor den Duellen auf eine erfolgreiche Revanche. Die Elfen für die knappe Finalniederlage im Vorjahr, als man in den Meisterschaftsendspielen knapp unterlag, Leipzig hingegen für das Aus im Viertelfinale des DHB-Pokals, als man in eigener Halle mit 23:26 unterlag. „Beide Mannschaften sind verdient in dieses Endspiel eingezogen“, so Renate Wolf. Die Trainerin der Bayer-Handballerinnen sieht die Chancen bei 50:50. „Das wird wie in der Vergangenheit eine enge Kiste. Wichtig ist, dass alle unsere Spielerinnen am Donnerstag fit sind und dann wird die Tagesform entscheiden.“

Ein Pfund mit dem die Elfen in dieser Spielzeit wuchern können ist ihr ausgeglichen besetzter Kader, in der immer wieder andere Spielerinnen Verantwortung übernehmen. Bei der Pokalendrunde in Riesa wurden noch Clara Woltering (beste Torhüterin), Heike Ahlgrimm und Anne Müller (gemeinsam beste Spielerinnen des Turniers) geehrt und Laura Steinbach war Toptorschützin im Endspiel. Im Halbfinale bekam der VfL Oldenburg zunächst nicht Denisa Glankovicova in den Griff und im Rückspiel trumpfte U20-Nationalspielerin Marlene Zapf mit neun Treffern auf. „Wir müssen mit Spaß an die Sache herangehen. So häufig steht man auch nicht in einem Endspiel. Diese Spiele muss man genießen“, gibt Wolf ihre Erfahrungen vor dem greifbaren Double weiter.

Sollte den Elfen das Kunststück gelingen und nach dem DHB-Pokal auch noch den Meisterpokal an den Rhein holen, wäre es das siebte Mal in der Vereinsgeschichte. Renate Wolf kennt das Gefühl des doppelten Triumphes nur zu gut, denn als Spielerin war sie an allen sechs Doublegewinnen zwischen 1980 und 1987 aktiv beteiligt.


Autor: Christian Stein