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Auf einen Favoriten wollten sich die Verantwortlichen der HSG Wittlich nicht festlegen, wenn auch Larvik von der Papierform das stärkste Team hat. „Es ist immer ein gutes Omen, beim Stelioplast-Cup zu gewinnen, denn der Sieger gewann in der folgenden Saison stets mindestens einen Titel“, betonte HSG-Vorstand Dietmar Beckhäuser.

Die Trierer Miezen, die wie Leipzig und Leverkusen bei jedem der bisher zehn vergangenen Turniere dabei waren, sehen sich eher in der Außenseiterrolle. Wieder musste die Mannschaft einen Umbruch vollziehen, sechs Leistungsträgerinnen haben die Mannschaft von Thomas Happe verlassen. „Wir werden uns weiter verstärken, bauen aber vorrangig auf unsere Nachwuchsspielerinnen“, sagte Happe, der es als „große Ehre“ empfindet, beim „Stelioplast-Cup wieder dabei sein zu dürfen: „Gegen solche Gegner aus der Champions League zu testen, ist immer etwas Besonderes. Zudem kenne ich das Turnier noch aus meiner Dortmunder Zeit und weiß, dass es nicht nur top-besetzt, sondern auch top-organisiert ist.“

Das sieht Torfrau Anna Monz, die die Auslosung vornahm, ähnlich: „Diese Veranstaltung ist der absolute Wahnsinn“, meinte die Junioren-Weltmeisterin von 2008. Und welche Chancen haben die Miezen? „Vielleicht ins Halbfinale kommen. 2009 haben wir gegen Larvik gewonnen, dann aber eine schlechte Saison, vielleicht ist es dieses Mal umgekehrt“, sagte Monz. Die Triererinnen haben den „Stelioplast-Cup“ noch nie gewonnen.

Auch Larvik HK steht noch nicht in der Siegerliste nach Rang drei vor zwei und Rang zwei vor einem Jahr. Doch 2010 stellen die Norweger fast die komplette Olympiasieger-Mannschaft, nachdem Topstars wie Gro Hammerseng, Katja Nyberg oder Linn-Kristin Riegelhuth zurück geholt wurden. Dritte Welthandballerin des Jahres im Bunde neben Hammerseng (2007) und Riegelhuth (2008) ist die Deutsche Nadine Krause (2006), die in Wittlich ihr Comeback bei der HSG Blomberg feiern wird – nach drei Jahren Dänemark und vier Jahren Leverkusen. Mit ihrem neuen Club trifft sie schon in der Vorrunde auf ihren Ex-Verein Leverkusen, der Blomberg im DHB-Pokal-Finale klar besiegt hatte.

Mitfavorit ist aber der spanische Vorrundengegner SD Itxako, der erstmals beim „Stelioplast-Cup“ antritt. Der Europapokalsieger von 2009 (Finalsieg gegen Leipzig), stellt zahlreiche Spanierinnen, die 2008 im EM-Finale (gegen Norwegen) standen und verpflichtete zudem zwei russische Weltmeisterinnen. „Ein so starkes Teilnehmerfeld hatten wir noch nie“, freut sich HSG-Geschäftsführer Axel Weinand auf drei nationale Meister, vier Champions-League- und fünf Europapokal-Teilnehmer.