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Dem eigenen Traum nahe: Annika Lott und Mareike Thomaier über das Final Four in Buxtehude

Am kommenden Wochenende ist es soweit: Im niedersächsischen Buxtehude geht der Kampf um die deutsche Krone der weiblichen A-Jugend in die nächste Runde. Nach einer bisher verlustpunktfreien Saison in der Jugend-Bundesliga trifft der Leverkusener Bundesliganachwuchs nun im Halbfinale auf die HSG Blomberg-Lippe. Am Samstagnachmittag kommt es ab 16:30 Uhr in der Buxtehuder Halle Nord zur Neuauflage des Finals um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft 2015, das die Juniorelfen vor knapp zwei Jahren im Siebenmeterwerfen für sich entscheiden konnten. Hier wollen Annika Lott und Mareike Thomaier mit dem Juniorteam die fünfte Finalteilnahme in Folge unter Dach und Fach bringen, um dann am Pfingstsonntag den eigenen Traum vom DM-Gold in Erfüllung gehen zu lassen.

Dass das Final Four für alle Beteiligten jährlich ein Highlight ist, steht längst außer Frage. „Für mich ist das Final Four das Größte, was man in seiner Jugendzeit erreichen kann“, erklärt Mareike Thomaier, die seit fünf Jahren für den TSV Bayer Leverkusen aufläuft. „Und deshalb ist es für mich auch das Größte, wieder ein Teil davon zu sein“, so die Allrounderin weiter, die in Erinnerungen an die letztjährigen Endrundenspiele in der heimischen Ostermann-Arena schwelgt. Im erweiterten Kader der Juniorelfen sammelte die heute 16-Jährige bereits erste Erfahrungen, die Finalspiele sind für die Jugendnationalspielerin kein Neuland mehr: „Ich nehme mir persönlich vor, in Buxtehude alles zu tun, um meinem Team zu helfen – sowohl neben, als auch auf dem Feld.“ Es geht logischerweise um die Wurst, denn im Halbfinale wartet mit der Blomberger A-Jugend ein harter Brocken und ein Gegner auf Augenhöhe. Die auf vielen Positionen mit Juniorennationalspielern besetzten Ostwestfalen stellen eine besondere Herausforderung dar, „weil sie einen sehr schönen, schnellen Handball spielen und besonders in der ersten Welle sehr erfolgreich zu Toren kommen“.

Auf die erwartet enge und schnelle Partie bereitet sich auch Thomaiers Mannschaftskollegin Annika Lott akribisch vor. Im Fokus des Trainingslagers in Vallendar am vergangenen Wochenende stand allerdings nicht nur der besagte Halbfinalgegner, sondern auch der Spaß und Teamzusammenhalt kamen nicht zu kurz. „Wir können uns jetzt guten Mutes auf den Weg nach Buxtehude machen“, fühlt sich ‚Angel‘ gewappnet für die kommenden Aufgaben. Im Sommer letzten Jahres hatte die gebürtige Norddeutsche den Schritt ins Rheinland gewagt und wohnt seitdem mit Kreisläuferin Jenny Kämpf in einer Sportler-WG im Leverkusener Sportinternat. Neben der rasanten Mannschaftsentwicklung während der Spielzeit 2016/17 verliert die Shooterin vor allem auch ihre persönliche Entfaltung sowie Weiterentwicklung nie aus den Augen. „Ich bin wieder für die Juniorennationalmannschaft nominiert worden und mit der Mannschaft haben wir das Final Four erreicht“, freut sich die Juniorelfe mit der Nummer 19 sichtlich. An dieser Stelle soll aber noch nicht das Ende vom Lied stehen. Der eigene Traum schient schließlich zum Greifen nah: „Natürlich ist es jetzt auch mein großes Ziel, in Buxtehude Deutscher Meister zu werden.“