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Juniorelfen ziehen nach 27:24-Erfolg über die HSG Blomberg-Lippe ins Endspiel ein

Die Juniorelfen haben bei ihrer fünften Teilnahme am Final Four um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft zum fünften Mal den Einzug ins Endspiel unter Dach und Fach gebracht. In einem packenden Spiel gegen die HSG Blomberg-Lippe lieferten sich beide Mannschaften das erwartete Duell auf Augenhöhe. Am Ende setzten sich die Juniorelfen mit 27:24 (11:10) durch und treffen am Sonntagnachmittag um 15 Uhr in der Halle Nord auf den amtierenden Meister und Gastgeber Buxtehuder SV.

Als der Schlusspfiff der Schiedsrichter Jan Grell und Raphael Piper in der Halle Nord ertönte, kannte der Jubel bei den Juniorelfen keine Grenzen mehr. Die Mannschaft, Betreuer und das Trainerteam lagen sich in den Armen und freuten sich über den fünften Einzug ins Endspiel um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft in Folge. Gemeinsam mit den mitgereisten Leverkusener Anhängern feierte man den 27:24-Sieg gegen Blomberg-Lippe ausgelassen.

Die Ostwestfalen hatten sich viel vorgenommen, erwischten einen Start nach Maß und führten in der Anfangsphase mit 3:1 und 4:2. Doch die Juniorelfen glichen zum 4:4 aus, gingen sogar mit 5:4 in Führung. Es ging hin und her. Zur Halbzeit führte die Mannschaft von Kerstin Reckenthäler mit 11:10. Im zweiten Durchgang kam Blomberg wieder besser ins Spiel und ging mit 17:15 und 18:16 in Führung. Doch die Juniorelfen kamen immer wieder zurück. So warf Annika Lott, die zehn Treffer erzielte, ihr Team mit 20:19 in Front. Sieben Minuten vorm Spielende hieß es 22:22-Unentschieden.

Den ganz in schwarz gekleideten Leverkusenerinnen gelangen nun drei Treffer in Folge, zudem machte in dieser Phase Keeperin Julia Gehrmann eine Chance von Blombergs Nele Franz zunichte. So führten die Juniorelfen mit 25:22. Diesen Drei-Tore-Vorsprung konnte die Mannschaft von Kerstin Reckenthäler über die Ziellinie bringen und gewann am Ende mit 27:24.

„Ich bin überglücklich, dass wir heute Blomberg schlagen konnten und das Endspiel erneut erreicht haben“, sagte die Trainerin der Juniorelfen nach dem Spiel. HSG-Coach Andre Fuhr gratulierte den Leverkusenerinnen zum Sieg. „Wir haben heute A-Jugend-Handball auf höchstem Niveau gesehen. Die Partie war von Kampf und den Deckungsreihen geprägt. Am Ende war es auch eine Frage der Kraft und der Substanz“, sagte Fuhr.

Statistik:
HSG Blomberg-Lippe: Louisa Rabeneick, Lisa Picherer – Nele Wenzel, Patricia Lazarevic (1), Marlen Wills (3), Munia Smits (3), Cara Reiche, Laura Sposato, Lisa Richter, Aaricia Smits (2/2), Lia Diekmann (8), Ndidi-Silvia Agwunedu (1), Nele Franz (6/4), Wiebke Wallbaum
TSV Bayer 04 Leverkusen: Julia Gehrmann, Lisa Fahnenbruck – Amelie Berger (6), Mareike Thomaier (2), Joyce-Leonie Roeske, Jule Killmer, Lisa Schmidt, Jennifer Souza, Jennifer Kämpf (1), Mia Zschocke (6/1), Luisa Knippert (2/1), Kim Hinkelmann, Dana Gruner, Annika Lott (10)
Schiedsrichter: Jan Grell und Raphael Piper
Zeitstrafen: HSG: 12 (6x 2 Minuten) – TSV: 14 (7x 2 Minuten)
Siebenmeter: HSG: 7/6  - TSV: 4/2
Spielfilm: 1:0 (1.), 2:1 (6.), 4:2 (11.), 4:4 (15.), 5:7 (21.), 8:8 (25.), 10:11 (Halbzeit) – 10:12 (31.), 12:14 (35.), 15:15 (39.), 17:16 (44.), 19:19 (50.), 22:23 (55.), 24:27 (Endstand)

Im ersten Halbfinale setzte sich der amtierende Deutsche A-Jugend-Meister und Gastgeber Buxtehuder SV gegen den VfL Oldenburg mit 36:18 (19:7) durch. Dem Team von Heike Axmann gelang ein Blitzstart und führte nach dreizehn Minuten bereits mit 9:1. Diesen Acht-Tore-Vorsprung baute der BSV-Nachwuchs bis zur Halbzeitpause bis auf 19:7 aus. Gleich nach Wiederanpfiff der Partie erhöhten die Gastgeber sogar auf 21:7. Doch nun folgte die stärkste Phase des VfL Oldenburg. Durch einen 5:0-Lauf verkürzte man auf 12:21 und kurzfristig keimte etwas Hoffnung auf. Doch der Buxtehuder SV gab weiter Vollgas und zog bis auf 28:13 (48. Minute) davon. Am Ende stand ein hochverdienter 36:18-Erfolg.

Statistik:
VfL Oldenburg: Marren Rump, Julia Neumann – Lina Genz (3), Malin Pods (2/1), Jane Martens (2), Robyn Rußler (1), Jana Schaffrich, Julia Kerber, Laureen Hohnholt, Nina Stolberg (1), Lisa-Marie Fragge (2), Sara Wiechert, Cosima Philipsenburg (1), Marie Steffen (6/4)
Buxtehuder SV: Lea Rühter (1), Katharina Filter – Leonie Ulinski (2), Julia Herbst (7/1), Katharina Hufschmidt, Katharina Meier (2), Annika Fröhlich, Casandra Nanfack (4), Meret Ossenkopp (1), Tarja Pauschert (6/4), Franziska Fischer (2), Svea Geist, Alexia Hauf (4), Aimee von Pereira (7/3)
Schiedsrichter: Susann Kruska und Sarah Lange
Zeitstrafen: VfL: 2 (1x 2 Minuten) – BSV: 4 (2x 2 Minuten)
Siebenmeter: VfL: 7/5 – BSV: 9/8
Spielfilm: 0:1 (1.), 1:5 (5.), 1:8 (10.), 3:10 (15.), 3:13 (20.), 4:15 (24.), 7:19 (Halbzeit) – 7:20 (31.), 9:21 (35.), 12:23 (40.), 13:26 (45.), 14:28 (49.), 15:34 (55.), 18:36 (Endstand)

Am Sonntag geht es in der Halle Nord mit dem Spiel um Platz 3 weiter. Dann treffen der VfL Oldenburg und die HSG Blomberg-Lippe aufeinander. Um 15 Uhr kommt es dann zum mit Spannung erwarteten Endspiel um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Wie schon im vergangenen Jahr kämpfen der Buxtehuder SV und der TSV Bayer 04 Leverkusen um den Meistertitel. 2016 konnte der BSV in Leverkusen die Meisterschaft einfahren. Sowohl das Spiel um Platz 3 als auch das Finale sind im Internet unter www.sportdeutschland.tv/hbf im Livestream zu sehen.