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Annas Traum vom Platz an der europäischen Sonne

Dass die junge Anna Seidel ein Kämpferherz und hohe Ambitionen hat, ist im Elfenlager schon lange kein Geheimnis mehr. Deshalb nimmt sie persönlich für die laufende Spielzeit auch das Erreichen der EHF-Cup-Plätze ins Visier: Die Allrounderin träumt von europäischem Spitzenhandball in der heimischen Ostermann-Arena und möchte selbst mittendrin, statt nur dabei sein.

„Natürlich würde ich mich sehr freuen, mit dem Team in Leverkusen immer weiter zusammenzuwachsen und wieder weiter oben, sprich an den EHF-Cup Plätzen, anzugreifen“, gesteht die 22-Jährige. Ein Glück, dass das aktuelle Team der Rheinländerinnen einen entscheidenden Vorteil im Vergleich zur Vorsaison habe: „Der Kern der letztjährigen Mannschaft ist zusammengeblieben und eingespielt, sodass auch Mechanismen vor allem in der Defensive nun Früchte tragen.“ Auf die Frage nach der Rolle der mit Bedacht ausgewählten Neuzugänge hat Anna Seidel schnell die passende Antwort parat: „Sie sind gute Ergänzungen zum besagten Kern.“

Eine darf im Elfen-Konstrukt aber ganz gewiss nicht fehlen – „unsere Torhüterin Katja Kramarczyk“. Sie nimmt Jungelfen wie Seidel geduldig an die Hand und gibt ihren Mitspielerinnen einfach ein gutes Gefühl, „wenn sie mal wieder Bälle hält, die sie eigentlich nicht parieren muss“ – was nicht zuletzt an der enormen Präsenz liegt, die die Nationaltorhüterin ausstrahl

Seidels persönliche, tief im Kopf verankerte Marschroute sei klipp und klar: Wer in Europa mitmischen will, muss Extraschichten immerzu in Kauf nehmen. „Wir trainieren derzeit vier Mal in der Woche morgens, dazu kommen die täglichen Trainingseinheiten am Abend“, so die Kölner Studentin für Neurowissenschaft, die sich gerade im siebten Semester befindet und neben dem beachtlichen Trainingspensum fleißig an ihrer Bachelorarbeit feilt. Damit ihr Traum vom EHF-Cup in Erfüllung geht, arbeitet Anna Seidel akribisch und stets mit 110 Prozent an sich: „Vor dem Spiel studiere ich meine direkten Gegenspielerinnen ganz genau. Auf dem Spielfeld ziehe ich meine Mitspielerinnen dann vor allem durch meine Emotionen mit.“ Die gebürtige Bottroperin weiß nämlich genau, wie der Hase läuft: Harte Arbeit zahlt sich bekanntlich irgendwann einmal aus…