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Werkselfen müssen sich gegen den Buxtehuder SV knapp geschlagen geben

Nach sechzig Minuten mussten sich die Werkselfen am Samstagnachmittag denkbar knapp mit 21:23 (8:11) beim Buxtehuder SV geschlagen geben. Während bei den Norddeutschen Friederike Gubernatis mit sechs Treffern erfolgreichste Schützin war, erzielte Anna Seidel mit ebenfalls sechs Toren, die meisten Treffer für das Team von Renate Wolf.

Ohne die erkrankte Niederländerin Anouk van de Wiel machten sich die Elfen am Samstag auf den Weg zum Auswärtsspiel beim Buxtehuder SV. Mit an Bord Kapitänin Jenny Karolius, die allerdings gesundheitlich angeschlagen in die Partie beim Tabellenfünften ging.

Das Team der Rheinländerinnen fand nur schwer in die Begegnung und so stand es nach einer Viertelstunde 7:3 für das Leun-Team. Angepeitscht von einer nun sehr gut agierenden Katja Kramarczyk zwischen den Pfosten kämpfte sich das Team ins Spiel zurück und verkürzte bis zur Halbzeit auf 8:11.

Im zweiten Durchgang gelang es den Elfen nicht die Partie zu drehen. Immer wieder musste man einem Rückstand hinterherlaufen. Es war die im Vorfeld erwartet enge Begegnung. Als Amelie Berger auf 18:19 verkürzte und die litauische Auswahlspielerin Marija Gedroit in der 52. Minute zum 19:19 ausgleichen konnte, stieg die Hoffnung etwas Zählbares mitzunehmen. Doch in der Schlussphase konnte der BSV noch einmal zulegen und gewann die Partie am Ende verdient mit 23:21.

„Leider war vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit zu schwankend, um einen oder zwei Zähler mitzunehmen. Glückwunsch an den BSV und Dirk Leun zu einem am Ende verdienten Erfolg“, sagte Renate Wolf nach der Partie.

Die Cheftrainerin verteilte ein Sonderlob an die erneut gut aufgelegte Katja Kramarczyk sowie an Anna Seidel für eine erneut starke Leistung im Elfen-Trikot. Aber auch an die 18-jährige Amelie Berger „Amelie zeigt mir in jeder Trainingseinheit, dass sie ihren großen Traum verwirklichen will, sie arbeitet akribisch und ist mit guten Leistungen und einer vorbildlichen Einstellung dabei“, zeigte sich die Werkselfen-Chefin erfreut über ihre Nachwuchsathletin. „Und trotz dieser sportlichen Fokussierung wird sie im Mai, unterstützt durch die Rahmenbedingungen im Leverkusener Sport Internat, ein sehr gutes Abitur absolvieren!“

Am kommenden Sonntag, 18. März geht es für die Mannschaft der Werkselfen mit dem Heimspiel gegen den HC Rödertal weiter. Diese Partie wird um 16 Uhr in der Ostermann-Arena angepfiffen.

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