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Elfen ohne Feiertagsmüdigkeit - 32:21 über Sindelfingen

Die Elfen sind nach der WM-Pause erfolgreich in den Ligaalltag gestartet. Die Mannschaft von Trainerin Renate Wolf bezwang den VfL Sindelfingen am Ende klar mir 31:21 (14:8).

Laura Steinbach (9/3) und Anna Loerper (6) waren die erfolgreichsten Torjägerinnen für die Bayer Handballdamen. Für Sindelfingen trafen die ehemalige Leverkuserin Silke Meier (6/2) und Iris Cartarius (6) am häufigsten.

Die Elfen hatten merkliche Probleme nach der sechswöchigen WM-Pause und den lediglich zwei absolviertenden Rhythmus wieder aufzunehmen. Zu unkonzentriert agierte man in der Anfangsphase, scheiterte bei drei freien Würfen an der polnischen Torhürin Magdalena Chemicz. Der Anfang ging mit 2:5 verloren, doch nach dem 5:7 (13.) durch die im Vorjahr noch für Leverkusen spielende Silke Meier im Gegenstoß, doch dann drehten die Elfen auf.

Die Umstellung auf die 5:1 Abwehr zunächst mit Elli Garcia, später dann mit Lyn Byl als vorgezogener Deckungsspielerin zeigte Wirkung. „Am Anfang haben die Absprachen nicht gepasst. Nach der Umstellung klappte das dann besser“, analysierte Renate Wolf. Die Württembergerinnen blieben insgesamt eine Viertelstunde ohne einen Torerfolg, auch eine Auszeit von Jörg Plankenhorn nach dem 7:7 durch Denisa Glankovicova konnte die Trendwende nicht verhindern. Die Elfen legten noch sechs weitere Treffer nach, ehe Iris Cartarius die Torflaute mit dem Tor zum 13:8 (28.) beendete.

Auch über die Halbzeitpause hinüber hielten die Elfen die Konzentration hoch, Penda Bönighausen hämmerte den Ball aus dem Rückraum zum 16:8 in die Maschen, doch die Gäste gaben sich nicht auf und kämpften sich dank der Umstellung auf eine 3:2:1-Deckung noch einmal auf vier Tore heran. „Ich musste Laura Steinbach zurück aufs Feld schicken, da sie gegen eine offensive Abwehrformation halt besser zurecht kommt, als Penda“, erklärte Renate Wolf im Nachgang einen Wechsel im Rückraum.

Die nach Aussage von Renate Wolf „Granate im linken Rückraum“ zündete sofort und traf gegen das Team von ihrem ehemaligen Jugendtrainer Jörg Plankenhorn zum 17:12 (41.). Der moralische Knackpunkt dann eine Viertelstunde vor dem Ende. Laura Steinbach traf von der Siebenmeterlinie gegen Ronja Grabowski. Während Sindelfingen die Torhüterin zurückwechseln wollte, eroberte sich Lyn Byl den Ball, rannte auf das tor zu und traf ins verwaiste Tor zum 20:14.

Bis sieben Minuten vor dem Ende hielt Sindelfingen noch den Rückstand in Grenzen, Silke Meier traf noch einmal von der Strafwurfmarke zum 25:20. Die Elfen hegten jedoch keinen Gedanken an einen vorzeitigen Feierabend, zogen bis zum Ende durch und siegten am Ende noch mit elf Toren Vorsprung. „Es war von vorne herein klar, wer hier am Ende als Sieger das Parkett verlassen würde. Überraschend war für mich, dass wir zu hoch verloren haben“, konstatierte Jörg Plankenhorn nach dem Spiel.

TSV BAYER 04 LEVERKUSEN – VFL SINDELFINGEN 32:21 (14:8)

Elfen: Woltering, Glaser, Knipprath
Byl 2, Zapf 4, Garcia 1, Müller 2, Loerper 6, Bönighausen 1, Glankovicova 1, Ahlgrimm 2, Steinbach 9/3, Engel 4/2

Sindelfingen: Chemicz, Grabowski
Freudemann, Kölbl, Weigelt, Fischer, Engel, Sommerlund 3, Meier 6/2, Högl 2, Rösler 2, Großmann 2, Cartarius 6, Öztürk

Zuschauer: 1400
Strafminuten: 0/6
Siebenmeter: 5/7 ; 2/3
Schiedsrichter: Biaesch/Sattler
Autor: Christian Stein