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Elfen erreichen Achtelfinale im DHB-Pokal

Es war ein hartes Stück Arbeit, doch die Elfen haben den Einzug ins Achtelfinale des DHB-Pokals geschafft. Dank einer starken zweiten Halbzeit, in der Anna Loerper und Heike Ahlgrimm geschickt die Fäden zogen und nach einem 15:18 Pausenrückstand am Ende ein 35:29 Auswärtserfolg zu Buche stand. Denisa Glankovicova (10) und Anne Müller (7) waren die erfolgreichsten Torschützinnen für die Elfen. Für die Gastgeber traf Carolin Büchl (7/2) am häufigsten.

Nur 24 Stunden nach dem Remis in Leipzig stand für die Elfen das nächste Pflichtspiel im DHB-Pokal auf dem Programm. Trainerin Renate Wolf wollte den Spielerinnen, die einen Tag zuvor nicht so viele Spielanteile hatten, ihre Einsatzzeit geben, doch der Start in die Partie misslang völlig. Beide Mannschaften begannen mit einer 5:1 Abwehr, Zwickau kam damit jedoch besser zurecht, erarbeitete sich immer gute Torchancen und führte nach zehn Minuten mit 7:4.

Immer wieder leisteten sich die Elfen Fehler. Renate Wolf musste dieses mal nach 14 Minuten Minuten beim Stand von 6:9 gegensteuern, beorderte Anne Müller, Anna Loerper und auch Laura Steinbach aufs Parkett, doch Zwickau dominierte weiter das Geschehen. Zu ungenau und überhastet waren die Abschlüsse, die auf das Tor von Manuela Splinter kamen. Nach 18 Minuten, Isabel Stegert hatte gerade zum 12:7 getroffen, kehrte auch Clara Woltering trotz Knieverletzung aus dem Leipzig-Spiel aufs Feld zurück.

Es blieb jedoch zunächst weiterhin vieles Stückwerk. Die Sächsinnen konnten sich über eine verdiente 18:15 Pausenführung freuen und kämpften auch nach dem Seitenwechsel unbeirrt. Renate Wolf hatte nun ihre erfolgsversprechende Formation gefunden. Mit Lyn Byl und Marlene Zapf auf den Flügeln, Anna Loerper, Heike Ahlgrimm und Denisa Glankovicova im Rückraum, sowie Anne Müller am Kreis ging es in den zweiten Spielabschnitt.

Zwar stand der Deckungsverbund nun massiver, doch immer noch gab es einige Fehler im Angriff. Ein ums andere Mal blockte die BSV-Abwehr die Würfe des Elfenrückraums. Mit drei Toren in Folge konnte Emi Uchibayashi Zwickau mit 21:17 in Führung werfen, Clara Woltering verhinderte dann mit einer spektakulären Parade gegen Kathrin Höhne den 22. Zwickauer Treffer und beeindruckte die Zwickauer nun merklich. Mehrere Minuten ließ der Abwehrverbund keinen Gegentreffer zu und im Angriff wurden nun die Chancen genutzt.

Anne Müller glich zum 21:21 (38.) aus, zwei Minuten später konnte Lyn Byl beim 24:23 die erste Führung erzielen. BSV-Trainer Steffen Wohlrab nahm nach dem Tor seiner ehemaligen Spielerin aus der DHB-Juniorinnen-Auswahl einen Wechsel im Tor vor, Jeannette Rau rückte nun zwischen die Pfosten. Die Elfen ließen sich nun jedoch nicht mehr von der Erfolgsspur abbringen. Nach einem Gegenstoßtreffer von Anne Müller zum 26:23 zückte der Zwickauer Trainer die grüne Karte zur Auszeit.

Zwickau fand seine spielerische Linie wieder und konnte zumindest den Rückstand nun konstant halten. Erst in den letzten beiden Minuten schraubten die Elfen das Ergebnis noch zu einem versöhnlichen 35:29 Erfolg, der den Einzug in die nächste Runde sicher stellte. „Unser Ziel war es mit weniger als zehn Toren zu verlieren“, gestand Steffen Wohlrab später ein. Der Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft, die den Favoriten lange Zeit geärgert hat, sichtlich zufrieden. „Meine Mannschaft ist heute über sich hinaus gewachsen und haben richtig gut gekämpft. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, hat heute funktioniert“, so Wohlrab weiter.

„Wir haben uns über die Abwehr ins Spiel gekämpft“, bilanzierte Renate Wolf. „Zwickau hat zwischenzeitlich verdient geführt, einige Spielerinnen waren heute katastrophal. Wenn wir heute verloren hätten, wäre das eine Blamage gewesen“, so die Elfen-Trainerin weiter.

BSV Sachsen Zwickau - TSV Bayer 04 Leverkusen 29:35 (18:15)

Zwickau: Rau, Splinter
Höhne 4, Büchl 7/2, Eber, Beckert, Stein 5, Kalasauskaite 3, Stegert 2, Uchiayashi 5, Pruß 3, Choinowski

Leverkusen: Woltering, Glaser, Knipprath
Byl 3, Zapf, Garcia 2, Müller 7, Loerper 6/1, Bönighausen 1, Glankovicova 10, Schückler, Ahlgrimm 6, Steinbach, Engel
Strafminuten: 0/4
Siebenmeter: 2/2 ; 1/1
Schiedsrichter: Daßler/Günther
Zuschauer: 600
Autor: Christian Stein