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Elfen müssen am Sonntag bei Borussia Dortmund antreten

Derbyzeit in der Frauenhandball-Bundesliga. Am Sonntag müssen die Elfen die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison antreten. Borussia Dortmund heißt der Gegner, ein Spiel von besonderer Bedeutung für Trainerin Renate Wolf, wie uch für Kapitänin Clara Woltering, die beide in früheren Jahren das BVB-Trikot trugen. Erneut wird die Partie, die am Sonntag 17.01.09 um 16 Uhr vom Schiedsrichtergespann Baumgart/Wild in der Sporthalle Wellinghofen angepfiffen wird, auf der Internetpräsenz der Elfen live übertragen.


Unterschiedlicher können die Vorzeichen vor einer Partie kaum sein. Während die Elfen mit bislang einer einzigen Niederlage den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga belegen, rangieren die Westfälinnen im 100. Jahr der Vereinsgeschichte mit lediglich einem Sieg am Tabellenende. „Davon werden wir uns aber nicht blenden lassen. Die werden alles daran setzen, gegen uns zu punkten. Und darauf werden wir vorbereitet sein“, lässt sich Trainerin Renate Wolf vom Tabellenstand nicht blenden, denn die von Gustl Wilke betreute Mannschaft hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten immer mehr gefunden, holte zuletzt ein Remis beim Thüringer HC.

Rückraumschützin Dagmara Kowalska kommt immer mehr in Schwung und erzielte dank der von der Niederländerin Tessa Cocx am Kreis gerissenen Lücken bereits 82/20 Saisontore. Mit der erfahrenen Slowakin Zuzana Porvaznikova (72/34), die meistens auf der halbrechten Position agiert, hat Dortmund zudem eine weitere Spielerin in der aktuellen Top 10 der Torschützinnenliste.

In Szene gesetzt wird das Team zumeist von Ex-Elfe Gesine Paulus, als Allzweckwaffe hat Gustl Wilke mit Stephanie Glathe eine weitere Leverkusenerin im Aufgebot. Als Rückhalt im Tor hat sich mittlerweile Juniorinnennationaltorhüterin Isabell Roch, die vor der Saison von den Rhein-Main Bienen an die Ruhr gewechselt ist etabliert und die niederländische Nationalkeeperin Inge Roelofs abgelöst. Bei den Elfen wird Sara Walzik weiterhin fehlen, Clara Woltering laboriert zwar noch weiterhin an einer Knieverletzung, kann jedoch zwischen die Pfosten rücken.

Im Hinspiel musste die Mannschaft von Renate Wolf Schwerstarbeit verrichten. Die Elfen taten sich vor allem in der Abwehr schwer das richtige Maß zwischen der Verteidigung gegen Kreisläuferin Tessa Cocx und dem gefährlichen Rückraum der Westfälinnen zu finden - Dortmund nutzte dies immer wieder zu Treffern. Bis zur Pause gelang es keiner Mannschaft sich einen entscheidenden Vorteil zu erarbeiten und so wurden beim Stand von 15:15 mit einem Unentschieden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause nahmen die Elfen jedoch Fahrt auf und spielten konsequent über die Flügel. Nach fünf Toren in Serie, unter anderem profitierend von einer Zeitstrafe gegen Paulus, führte die Wolf-Sieben mit 21:17. Dortmund kämpfte sich in Überzahl selbst noch einmal auf zwei Tore heran, musste dann jedoch dem hohen Tempo Tribut zollen und unterlag am Ende mit 28:33.


Autor: Christian Stein