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Volle Kraft voraus – Elfen wollen Heimsieg gegen Celle

„Wir wollen doppelt punkten, nachdem es zuletzt nur zu drei Unentschieden reichte“, gibt Trainerin Renate Wolf die Zielvorgabe vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger SVG Celle am kommenden Sonntag (Anwurf 16 Uhr) in der Smidt-Arena vor. Mit derzeit acht Zählern auf dem Konto rangieren die Niedersächsinnen auf dem zehnten Platz der Tabelle. Das jedoch auch Gegner aus dieser Tabellenregion nicht zu unterschätzen sind mussten die Elfen bereits gegen Frankfurt oder Dortmund erfahren. „Es wird Zeit, dass die Mannschaft mal wieder richtig Gas gibt“, so die Forderung von Renate Wolf an das eigene Team.


Schüler und Studenten, sowie Mitglieder des GoFit-Fitness-Studios erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises freien Eintritt zur Partie. Erwachsene zahlen anstelle des regulären Preises von zehn Euro am Sonntag lediglich 7 Euro.
Vor 30 Jahren wurde die Handballabteilung aus der Taufe gehoben. Fanden zunächst neben dem Trainingsbetrieb nur Freundschaftsspiele statt, so wurde am 30.05.1980 die Handballabteilung in den Verein integriert und eine A- und eine C-Jugend auf Kreisebene gemeldet. Erster Abteilungsleiter der Handballabteilung wurde Joachim H. Niederlüke, der seitdem die Geschicke der Handballerinnen führt. 1983 wurde erstmals eine Frauenmannschaft in der Kreisklasse gemeldet. Kontinuierlich und in langsamen Schritten entwickelt sich der Verein nach und nach weiter. 1991 gelang der Aufstieg in die Oberliga, 1996 der Aufstieg in die Regionalliga, dem zwei Jahre später pünktlich zum 75-jährigen Vereinsjubiläum auch dank der Verpflichtung der dreifachen Weltmeisterin Tatjana Gorb der Aufstieg in die Zweite Bundesliga folgte. Dort etablieren sich die Niedersachsen zunächst, ehe 2005 die erste Teilnahme an der Aufstiegsrunde und 2009 der Aufstieg in die 1. Liga folgte.

Der Aufstieg in die 1. Bundesliga stellte für die Niedersachsen den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte dar. Mit Nastja Antonewitch und Katerina Valyushek (beide Blomberg) wurde die Aufstiegsmannschaft um zwei erstligaerfahrene Spielerinnen ergänzt. U20-Weltmeisterin Antje Lenz (Rostock) und die Niederländerin Jasmina Jankovic (Odense) beerben Turid Arndt (Rosengarten) als Torhüterin des Aufsteigers. Zudem kam Anna-Katharine Loest aus dem Nachwuchsteams des Thüringer HC. Im Laufe der Saison stieß zudem noch die vielseitige Nicole Steinfurth vom Zwangsabsteiger Rhein-Main Bienen zum Team.

In dieser Saison stellten die Niedersächsinnen bereits mehrfach ihre Klasse unter Beweis. In fremder Halle gelangen Siege in Göppingen, sowie beim aktuellen Pokalsieger und Supercupsieger Oldenburg. Der Kampf um den Klassenerhalt steht für Celle trotz dieser Überraschungserfolge weiter im Vordergrund. Eine Heimniederlage gegen den FHC Frankfurt/Oder und eine Niederlage bei Borussia Dortmund kurz vor der WM-Pause trüben die Bilanz ein wenig. Die beiden Niederländerinnen Desiree Comans (73/2 Saisontore vom Kreis) und Renee Verschuren (59/32 aus dem Rückraum) konnten bislang die meisten Treffer für Celle erzielen. Auch Josephine Techert (50), Kateryna Valyushek (42) und Jolanda Robben (41), verwandt mit Bayern-Fußballer Arjen, zählen zu den festen Stützen in der Mannschaft von Martin Kahle.

Im Hinspiel agierten die Niedersächsinnen lange Zeit auf Augenhöhe mit den Elfen. Viel Arbeit war für das Team von Renate Wolf nötig, um am Ende einen 32:28 Auswärtserfolg feiern zu können. Am vergangenen Wochenende ließ Celle noch einmal aufhorchen. Wie bereits in der Hinrunde konnten die Niedersächsinnen Frisch Auf Göppingen in die Schranken weisen. „Wir sind durch das letzte Ergebnis natürlich gewarnt“, erklärt Renate Wolf.


Autor: Christian Stein