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„Elfen in Not“ - Zum Projekt: „Rettet die Elfen!“ heute Clara Woltering

Seit nunmehr zehn Jahren gehört Deutschlands beste Torhüterin Clara Woltering zu den Elfen. „Das Erklimmen der Spitzenposition als Torfrau war nicht ganz einfach, denn es gab immer harte Konkurrenz“, erinnert sich die 114 fache Nationalspielerin an die ersten Jahre beim TSV Bayer 04 Leverkusen. „Doch ich habe es geschafft, mich durchzusetzen. Die Trainingsbedingungen und die Sportstätten sind professionell und die Qualität der Mannschaft hervorragend“, schätzt sie die Gegebenheiten ein. Seit 2003 trägt die Frau zwischen den Pfosten das Nationaltrikot und vertrat die deutschen Farben bei Welt– und Europameisterschaften sowie bei Olympia 2008 in Peking.

Clara kam 2000 aus Coesfeld nach Leverkusen und hat hier die Chance genutzt, auf der Eliteschule des Sports, die für die Förderung der Dualen Karriere von jungen Sportlern steht, ihr Abitur zu machen. So konnte sie sich trotz Doppelbelastung sowohl schulisch als auch sportlich auf hohem Niveau weiterentwickeln. Ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Agrarbetriebswirtin endet diesen Sommer. Nicht zuletzt durch den heimischen Bauernhof in Lette ist die Keeperin in der Region fest verwurzelt. Deshalb würde sie gerne in Leverkusen bleiben.

Ihre soziales Engagement steht den sportlichen Erfolgen in Nichts nach: Clara ist eine der Projektpatinnen für das „Aletta Haniel Programm – die Chance für Deine Zukunft“, „Wir richten uns an Schüler ab der achten Klasse, die Gefahr laufen, keinen oder nur einen schlechten Abschluss zu machen“, erklärt die Patin. Das Programm enthalte eine Reihe von Förderangeboten. So könnten die Schüler ihre Noten verbessern und einen Abschluss erreichen, der ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtert. Zudem hat die naturverbundene Sportlerin damit begonnen, ein Kinderbuch über das Leben auf dem Bauernhof zu schreiben, damit Kinder aus der Stadt die Chance haben, die heimischen Haus- und Hoftiere besser kennen zu lernen.

Nun droht Wolterings Zukunft im Rheinland ein jähes Ende zu nehmen. Die Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen müssen eine drastische Etatkürzung hinnehmen. Zu befürchten ist, dass die Lizenz für die erste Bundesliga mangels finanzieller Mittel nicht mehr erteilt werden kann. Dadurch sieht die aktuelle Handballerin des Jahres ihre sportliche und berufliche Existenz in Leverkusen gefährdet. „Das ist eine prekäre Lage und die Mannschaft und ich möchten mithelfen, dieses zu verhindern“, so die engagierte Sportlerin. „Denn auch ich möchte hier bleiben, um weiterhin auf diesem sportlichen Niveau zu agieren“, so die Keeperin.


Autor: red