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„Elfen in Not“ - Zum Projekt: „Rettet die Elfen!“ heute Laura Steinbach

Die 1,80 m große württembergische Rückraumspielerin Laura Steinbach kam 2007 vom Bundesligakonkurrenten DJK/ MJC Trier zum TSV. „Die Integration in diese Spitzenmannschaft wurde mir leicht gemacht“, erinnert sie sich an den Wechsel. „Die Trainingsbedingungen und die Sportstätten sind professionell und die Qualität der Mannschaft hervorragend“, schätzt sie die Gegebenheiten ein. Seit 2006 trägt sie das Nationaltrikot und vertrat die deutschen Farben auch bei Olympia 2008 in Peking. Mittlerweile stehen 63 Tore für die Nation auf ihrem Konto.

Laura kam als Studentin nach Leverkusen und hat nach einem Berufspraktikum in der Region das Studium inzwischen mit dem Grad des Bachelor of Engineering (Ingenieurin Lebensmitteltechnik) erfolgreich abgeschlossen. Nun ist die weitere berufliche und sportliche Zukunft geplant. „Ich möchte noch das Masterstudium in Bonn/Mönchengladbach absolvieren und mich parallel im Handball weiterentwickeln“, gibt sie ihre Zukunftswünsche an. Die schnelle Rückraumspielerin mit dem harten Wurf avancierte in der letzten Saison zur Torschützenkönigin der Elfen.

Soziales Engagement der Bayer-Elfen

Im Rahmen des Sozialprojektes „Wenn Elfen helfen“ hat die 24- jährige Athletin die Patenschaft für die Joachim- Deckarm- Stiftung übernommen und im November sein Buch vorgestellt. Damit sind die Bayer Handballdamen der erste Frauenbundesligaverein, der sich für Joachim Deckarm engagiert hat.

Elfen haben Zukunftsängste

Nun scheinen Steinbachs Zukunftspläne im Rheinland ein jähes Ende zu nehmen. Die Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen müssen eine drastische Etatkürzung hinnehmen. Zu befürchten ist, dass die Lizenz für die erste Bundesliga mangels finanzieller Mittel nicht mehr erteilt werden kann. Dadurch sieht die 47-fache Nationalspielerin ihre sportliche und berufliche Existenz in Leverkusen gefährdet. „Ich werde alles mögliche und erdenkliche tun, um der Handballabteilung zu helfen, dieses zu verhindern“, so die engagierte Sportlerin, „denn ich möchte sehr gerne weiterhin meine sportlichen Erfolge mit diesem Traditionsverein feiern. Handball ist von klein auf mein Lebensinhalt und meine sportliche und berufliche Zukunft habe ich hier in Leverkusen geplant. Nicht nur, dass die Zukunft jeder einzelnen Spielerin auf der Kippe steht, vielmehr droht auch ein wunderbares Team, in dem es viele echte Freundschaften gibt, für immer auseinander zu brechen.“
Autor: red