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Zum Projekt: „Rettet die Elfen!“ - heute Marlene Zapf

Zum Projekt: „Rettet die Elfen!“ heute Marlene Zapf „Ich bin zwar erst seit der Runde 2009/2010 in Leverkusen, habe mich aber von Anfang an hier wohl gefühlt und einen super Verein mit tollen sportlichen Gegebenheiten gefunden,“ schwärmt die 20-jährige Marlene Zapf. Beim Umsetzen des Zukunftsplans „Vision 2012“ der vom TSV Bayer 04 Leverkusen entwickelt wurde, stand die 58-malige Nationalspielerin der Juniorinnen und U-20 Weltmeisterin ganz oben auf dem Wunschzettel der Handballabteilung. Die talentierte Linkshänderin ist bei den Elfen auf den Positionen Rückraum rechts sowie Rechtsaußen aktiv und kann immer wieder mit ihren effizienten Würfen überzeugen. Wen wundert es da, dass die 106-fache Torschützin bereits auf dem Sprung in die Frauennationalmannschaft ist.


Neben dem Leistungssport hat sich Marlene an der Sporthochschule Köln eingeschrieben. Ihr Studienziel ist das Examen als Grundschullehrerin. Zusammen mit ihrem Freund ist sie aus Ketsch umgesiedelt, um in Leverkusen ihre sportliche und berufliche Zukunft zu gestalten.

„Marlene war ein richtiger Glücksgriff für die Elfen“, ist Trainerin Renate Wolf überzeugt, „die ambitionierte Handballerin passt genau in das neue Konzept, in dem der TSV vor allem jungen Athleten eine sportliche und berufliche Zukunft geben wollte.“

Elfen haben Zukunftsängste

Nun scheinen Zukunftspläne des jungen Paares im Rheinland ein jähes Ende zu nehmen. Wegen einer drastischen Kürzung des Etats muss der traditionelle Frauenhandball um den Standort Leverkusen bangen. Die Elfen befürchten, dass die Lizenz für die erste Bundesliga mangels finanzieller Mittel nicht mehr erteilt werden kann. „Es wäre schade, Leverkusen schon nach einem Jahr wieder zu verlassen. Zudem habe ich neben dem Sport in Köln mit meinem Studium begonnen, welches ich sehr ungern an einem anderen Ort fortsetzen möchte. In Leverkusen stimmt einfach das Gesamtpaket: Spitzenhandball, Studium und das Umfeld", beschreibt Zapf die Gründe, warum sie sehr gern in Leverkusen bleiben würde.


Autor: red