HBF

 

WM 2017

Aktion Goldtore

Banner

 

Förderer der Aktion Goldtore 

 Die Werkselfen als App

Newsletter

Wildcats

 

SEAT

 

Zum Projekt: „Rettet die Elfen!“ heute Anna Loerper

Schon im Jahre 2003, als 19-jährige, kam die ebenso schnelle wie kraftvolle Handball- spielerin aus Kempen in die erste Bundesliga zum Traditionsverein TSV Bayer 04 Leverkusen. Seither erledigt Anna Loerper konsequent ihre Aufgaben als Spielmacherin im Rückraum Mitte oder Linksaußen. Überdies ist sie auf allen Positionen einsetzbar, wenn es brennt. „Anna ist eine Spielerin, die auch mal dahin geht, wo es wehtut", lobt die Trainerin Renate Wolf den Einsatz ihrer zuverlässigen Athletin. Da wunderte sich niemand, dass bereits zwei Jahre später das erste Länderspiel mit der Nationalmannschaft auf ihrem Terminplan stand. Seither hat „Lumpi“, wie sie von den Mannschaftskameradinnen liebevoll genannt wird, in 124 Länderspielen 210 Tore für Deutschland eingenetzt.


Die 25-jährige Olympiateilnehmerin von Peking 2008 absolviert parallel zum Leistungssport ihr Sportstudium in Köln, mit dem Schwerpunkt Ökonomie und Management. Darüber hinaus ist es ihr auch wichtig, soziales Engagement zu zeigen. So steht sie als Patin für ein Mukoviszidose-Programm. „Ich versuche durch meine Bekanntheit dieses Projekt zu unterstützen. Wir nutzen unsere Ligaspiele, um vor allem die Aufmerksamkeit für Menschen mit dieser Krankheit zu wecken, “ freut sich Lumpi über die Unterstützung des ganzen Teams für ihre Patenschaft.

Die ambitionierte Sportlerin hat auch weiterhin große Ziele: „ Mein Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London 2012“. Nun scheint die Zukunft Loerpers im Rheinland ungewiss. Der Frauenhandball des TSV Bayer 04 Leverkusen muss eine drastische Etatkürzung hinnehmen. Die Lizenz für den Spielbetrieb in der ersten Bundesliga ist mangels finanzieller Mittel nicht gesichert. Dadurch sieht die Nationalspielerin ihre sportliche und berufliche Existenz in Leverkusen gefährdet. „ Ich würde gern hier bleiben, weil das sportliche Niveau der Mannschaft sehr hoch ist. Zudem habe ich viele Menschen hier sehr ins Herz geschlossen und meine Familie und Freunde sind in unmittelbarer Nähe“, macht Anna ihren Wunsch zu bleiben deutlich.


Autor: red