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NRW-Duell am Sonntag - Elfen empfangen Blomberg

Am Sonntag ist es genau einen Monat her, dass die Bayer Handballdamen zuletzt vor heimischer Kulisse auftraten. Nun kommt mit ProVital Blomberg-Lippe ein echter Hochkaräter in die Smidt-Arena (Anwurf 16 Uhr), denn die Gäste benötigen im Kampf um den dritten Rang in der Liga, den derzeit mit einem Zähler Vorsprung der VfL Oldenburg belegt, dringend Punkte. Die Elfen laufen am Sonntag mit der Handball-AG der Gemeinschaftsgrundschule Morsbroicher Straße ein, die jeden Dienstag von Denisa Glankovicova und unserer Jugendtrainerin Lenka Gocaltovska trainiert wird.

Acht Zugänge waren es in der vergangenen Saison, in diesem Jahr stieß ein Quintett zu den Lipperländerinnen. Binnen zweier Jahre hat sich das Gesicht der Mannschaft komplett gewandelt. Nicht mehr dabei sind die Dorna-Schwestern, die jahrelang die Mannschaft prägten. Nach Natalie Hagel und Mirja Mißling ist U19-Nationalspielerin Anika Leppert in ihrer dritten Spielzeit am drittlängsten in Blomberg.

Die Spielgestaltung obliegt nun Kerstin Wohlbold (80 Saisontore), im Vorjahr noch beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag. Auch die Deutsch-Schweizerin Saskia Lang (98/2) vom Schweizer Meister LC Brühl sorgt für Gefahr aus dem Rückraum. Am Kreis sollte sich neben Leppert Janine Urbannek als Leihgabe vom HC Leipzig weiterentwickeln.

Auch die Flügel wurden von Manager Harald Wallbaum und Trainer Andre Fuhr nicht vernachlässigt. Für die linke Seite wurde Katja Langkeit (RM Bienen) verpflichtet. Rechts sollte Jessika Schulz Nationalspielerin Sabrina Neukamp, mit 136/50 Saisontoren derzeit erfolgreichste Torjägerin bei ProVital, entlasten, doch die aus Magdeburg gekommene Linkshänderin hat ihren Vertrag aus gesundheitlichen Gründen bereits aufgelöst.

Vertrauen können die Lipperländerinnen vor allem auf ihre Heimstärke, doch auch auswärts holte man nun im Gegensatz zum Vorjahr zahlreiche Zähler. Der knappe Erfolg in Frankfurt/Oder am dritten Spieltag eine Initialzündung für das Fuhr-Team, dem weitere Auswärtserfolge folgten. Der verdiente Lohn dieser neuen Auswärtsstärke ist aktuell der vierte Tabellenplatz, der dem Team in der ersten Playoff-Runde das Rückspielheimrecht bescheren würde. Autor: Christian Stein