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Elfen in Gala-Form - 41:22 "Auswärtserfolg" in eigener Halle

Mit einem Polster von 19 Toren gehen die Elfen in das Rückspiel des Viertelfinales im EHF-Pokal, das morgen in Wiehl (Anwurf 15 Uhr) ausgetragen wird. In einem homogenen Team war Katrin Engel (9/2) die erfolgreichste Torjägerin. Für Kikinda trafen Dijana Stevin und Dragica Kresoja (je 6) am häufigsten. Eine Hiobsbotschaft mussten das Team von Renate Wolf am Ende der ersten Halbzeit einstecken. Nach einem Ellbogencheck von Aleksandra Ristanovic war die Partie für Denisa Glankovicova vorzeitig beendet. Die Slowakin, die bis dahin bereits fünf mal getroffen hatte, erlitt eine Lippenverletzung, die mit sieben Stichen genäht werden musste und wird im morgigen Rückspiel fehlen.


Es war zunächst das erwartet schwere Stück für die Elfen. Kikinda stellte in dem Spiel, dass vom Lindner Hotel BayArena präsentiert wurde vor allem mit ihren gefürchteten Rückraumspielerinnen seine Torgefährlichkeit unter Beweis. Aber auch das Team von Renate Wolf strahlte aus dem Rückraum durch Denisa Glankovicova und Laura Steinbach Gefahr aus. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte Anne Müller, die wie das Rückraumduo im ersten Durchgang fünf Treffer erzielen sollte, beim 10:8 die Elfen erstmals mit zwei Toren in Führung gehen.

Durch die Einwechslung von Lyn Byl, die vor allem die Räume von Linkshänderin Dijana Stevin einengte, gewann der Defensivverbund noch einmal mehr Stabilität. Die Elfen rührten nun hinten Beton an, behielten vorne jedoch ihre Treffsicherheit bei. Bis zur Pause konnte so eine 20:14 Führung heraus gespielt werden und auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte man den Kontrahenten aus Serbien. Erst in der 39. Minute konnte Dragica Kresoja mit einer Einzelaktion zum 15:25 verkürzen.

Das morgige Rückspiel vor Augen gönnte Renate Wolf den etablierten Kräften ihre Erholungspausen. Trotz der personellen Wechsel kam es nicht zu einem Bruch im Spiel der Elfen. Die Führung wuchs weiter an und am Ende stand ein verdienter 41:22 Hinspielerfolg zu Buche. „Wir haben uns heute hervorragend präsentiert und eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Die taktische Disziplin, mit der wir heute agiert haben, hat mich beeindruckt“, so Trainerin Renate Wolf.