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Elfen sichern sich zweiten Platz mit Sieg über Trier

Das Endergebnis von 34:26 (15:11) täuscht ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn zwischenzeitlich hatten sich die Trierer Miezen mit Engagement eine knappe Führung erkämpft. Mit der Einwechslung von Lena Knipprath hatte Renate nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Clara Woltering und der diesmal glücklos agierenden Laura Glaser jedoch noch einen Trumpf im Ärmel, der in der Schlussviertelstunde ebenso stach, wie die Österreicherin Katrin Engel (15/4 Tore). Für Trier traf Linkshänderin Svenja Huber (6) am häufigsten. Im Vorfeld der Partie wurde die weibliche C-Jugend von der Handballabteilung für den Gewinn der Mittelrheinmeisterschaft geehrt.


In der Anfangsphase zeigten sich die Elfen hellwach. Vertrauend auf die gut stehende Deckung, die die Trierer Offensive nicht zur Entfaltung kommen ließ, ergaben sich gleich mehrere Gegenstoßchancen. Als Katrin Engel in der sechsten Minute den vierten Konter zum 6:1 erfolgreich abgeschlossen hatte, musste MJC-Trainer Thomas Happe mit einer Auszeit reagieren.

Willemijn Karsten löste Nadja Nadgornaja auf dem Parkett ab und Trier fand nun etwas besser ins Spiel. Vorne wurde nun disziplinierter abgeschlossen und auch die Abwehr gewann mehr Stabilität. Plötzlich waren es die Moselstädterinnen, die über das Tempospiel zu einfachen Toren kamen und immer wieder den Rückstand entscheidend verkürzen konnten. Das 7:5 (13.) beantwortete die Wolf-Sieben mit zwei Treffern, ebenso verhielt es sich beim 11:10 und 13:11.

Wer aber glaubte, dass Trier nun aufstecken sollte, der sah sich getäuscht. Die Elfen kontrollierten zwar das Geschehen, aber die Miezen ließen sich nicht vorentscheidend distanzieren. Zumal Renate Wolf in den letzten zwanzig Minuten auf Clara Woltering verzichten musste. Laura Glaser rückte zwischen die Pfosten, erwischte im Gegensatz zu ihren vorherigen Bewährungsproben jedoch kein glückliches Händchen.

Zudem entschärfte nun Anna Monz eine Reihe von guten Einwurfchancen. Trier glich binnen vier Minuten durch fünf Treffer in Serie zum 21:21 aus und legte durch Carolin Thomas gar die erste Führung nach. Lena Knipprath kam für die Schlussviertelstunde ins Tor und ermöglichte mit ihren Paraden, dass die Elfen aus einem 22:23 Rückstand eine 28:24-Führung machten.

Thomas Happe musste zehn Minuten vor Schluss noch einmal eine Auszeit beantragen und Trier in der Folgezeit zum 28:26 (53.) verkürzen. Danach vernagelte Knipprath hinter einer starken Defensive das eigene Gehäuse und vorne sorgte Engel entweder als Torschützin selbst oder als kluge Anspielerin für die endgültige Entscheidung.