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Elfen siegen in Sindelfingen - Frankfurt/Oder erster Playoff-Gegner

Zum Abschluss der Hauptrunde konnten die Elfen beim VfL Sindelfingen mit 32:25 (16:15) gewinnen. Denisa Glankovicova (9/4) war die erfolgreichste Torschützin beim Auswärtserfolg beim Aufsteiger. Die Hausherrinnen hatten in Ex-Elfe Silke Meier (5) und Toptorjägerin Iris Cararius (5/2) ihre besten Schützinnen. In den Playoffs müssen die Elfen nun im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den FHC Frankfurt/Oder spielen. Nach dem Hinspiel, das am 21. April in Brandenburg ausgespielt wird, fällt die Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale am Sonntag, 25. April (Anwurf 16 Uhr) in der Smidt ARENA.


Auch wenn die Partie für die Elfen von nachrangiger Bedeutung war, abschenken wollte man die Auswärtspartie beim VfL Sindelfingen nicht. Von Beginn an nutzte das Team konsequent seine Chancen, führte nach einem ersten Gegenstoß durch Elli Garcia früh mit 3:1 (3.) und 8:4 (9.). Dann schlich sich jedoch der Schlendrian ein. „Ich hab mich über die lasche Einstellung in der Abwehr geärgert“, monierte Renate Wolf nach der Partie. Da auch vorne einige Angriffe leichtfertig vergeben wurde, konnte Sindelfingen nach drei Treffern in Folge den Anschlusstreffer zum 8:9 erzielen.

Grund genug für Renate Wolf in einer Auszeit die Mannschaft zu versammeln. Die Hausherrinnen hatten ins Spiel gefunden und nutzten trotz der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr weitere Fehler der Elfen, um beim 12:11 erstmals den Spielstand vorzulegen. Mit der Einwechslung von Anne Müller gewann die Deckung noch einmal mehr Stabilität, drei Gegenstöße in Folge und nun war Emir Hadzimuhamedovic acht Minuten vor dem Seitenwechsel zum Time-Out gezwungen.

Sindelfingen fand seine spielerische Linie wieder und blieb bis zur Pause auf Tuchfühlung. Im zweiten Spielabschnitt, in dem Laura Glaser für Lena Knipprath zwischen die Pfosten rückte, konnten die Württembergerinnen die ersten beiden Treffer erzielen und mit 17:16 in Führung gehen. Dann zogen die Elfen jedoch davon. Penda Bönighausen, im zweiten Durchgang anstelle von Laura Steinbach auf dem Parkett, traf neunzehn Minuten vor dem Ende aus dem Rückraum zum 17:22.

Renate Wolf konnte angesichts der beruhigenden Führung allen Spielerinnen bis auf Clara Woltering große Spielanteile gewähren. 16 Minuten vor dem Ende konnte Leonie Huckenbeck ihr Bundesligadebüt feiern, die letzten zehn Minuten spielten die Bayer Handballdamen auf allen drei Rückraumpositionen mit Spielerinnen des Jahrgangs 1990.

Aber auch die spielerischen Glanzpunkte fehlten nicht. Heike Ahlgrimms Schlagwurf aus dem linken Rückraum ins rechte obere Eck zum 18:23 oder das von der ehemaligen Leverkusenerin Silke Meier verwandelte Kempatricktor zum 24:31 (59.) begeisterten die Zuschauer in der Somerhofenhalle. Der Schlusspunkt war Maja Sommerlund vorbehalten, die nach dem Ende der Spielzeit von der Siebenmeterlinie zum 25:32-Endstand traf.

VfL Sindelfingen – TSV Bayer 04 Leverkusen 25:32 (15:16)

Sindelfingen: Chemicz, Grabowski
Freudemann 3/2, Kölbl, Weigelt 1, Fischer 1, C. Engel 4, Sommerlund 3/1, Meier 5, Högl 2, Rösler 1, Cartarius 5/2, Öztürk

Leverkusen: Woltering (n.e.), Glaser, Knipprath Byl 2, Zapf 2, Huckenbeck, Garcia 2, Müller 2, Bönighausen 5, Glankovicova 9/4, Schückler, Ahlgrimm 4, Steinbach 6, Engel

Strafminuten: 0/0
Siebenmeter: 5/6 ; 4/5
Schiedsrichter: Dinges/Kirsch
Zuschauer: 700
Zuschauer: 700
Autor: Christian Stein