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Elfen ziehen gegen Oldenburg souverän ins Endspiel ein

Finaleinzug geschafft! - Nach einem zunächst harten Fight siegten die Elfen letztlich souverän gegen den VfL Oldenburg mit 35:25 (17:13). War es in der ersten Hälfte zunächst die Rückraumachse Steinbach-Ahlgrimm-Glankovicova, später dann eine immer stärker werdende Clara Woltering und in der zweiten Halbzeit eine nicht mehr zu stoppende Marlene Zapf, die am Ende mit neun Toren – davon acht in der zweiten Halbzeit – zur Toptorschützin avancierte. Für Oldenburg traf Julia Wenzl (5) am häufigsten. Am kommenden Donnerstag, 13.5. um 16 Uhr, findet bereits das erste Endspiel um die Deutsche Meisterschaft statt. Gegner ist dann der HC Leipzig, der ProVital Blomberg-Lippe im Halbfinale bezwang.


Dominierten am Mittwoch noch die Abwehrreihen, so ließen dieses Mal die Offensivformationen zum Beginn der Partie ihr Können aufblitzen. Mit extrem hoher Intensität schlugen in den ersten zwanzig Minuten die Bälle in beide Tore ein, wie jedoch im ersten Vergleich konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Heike Ahlgrimm war nach zehn Minuten beim 8:7 die Elfen erstmals in Führung, danach wechselten die Führungen mehrfach.

 

Kleinigkeiten sollten in der Schlussphase einer temporeichen ersten Halbzeit das Pendel zu Gunsten der Elfen ausschlagen lassen. Das Team von Renate Wolf nutzte seine Überzahlsituationen konsequenter, die Abwehr stand ein bisschen souveräner und auch auf der Torhüterposition konnte Oldenburg kein Plus für sich verbuchen. Die erste Zeitstrafe für Angie Geschke brachte die Elfen mit 13:11 (22.) nach vorne, in der Schlussminute gelang dann dann einer Glanzparade von Woltering, sowie einem Block der aufmerksamen Abwehr der 17:13-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wollte Oldenburg, mittlerweile in der Gesamtabrechnung mit sieben Toren in Rückstand, noch einmal das Blatt wenden. Die guten Gegenstoßchancen von Ulrike Stange und Angie Geschke machte aber Clara Woltering zunichte. Auf der Gegenseit konnten die Elfen dann ihre Chancen für die einfachen Tore nutzen. Marlene Zapf im Dreierpack sowie Anna Loerper zwangen Leszek Krowicki beim Stand von 23:15 (40.)zu einer Auszeit.



Die Niedersächsinnen beorderten Julia Renner zwischen die Pfosten und auch im Leverkusener Gehäuse wurde ein Wechsel nötig, nachdem Sabrina Neuendorf bei einem Torwurf Clara Woltering am Kopf traf, musste Lena Knipprath ins Elfentor. Die Elfendeckung stand sicher, Denisa Glankovicova und Anna Loerper sorgten beim 25:15 (45.) erstmals für einen zweistelligen Vorsprung. Die Partie war entschieden, in der Schlussviertelstunde gaben beide Trainer den Spielerinnen aus der zweiten Reihe Einsatzzeiten, die Endspielteilnahme geriet jedoch nicht mehr in Gefahr und am Ende stand ein souveräner 35:25 Heimerfolg zu Buche.

 

Stimmen zum Spiel:

Leszek Krowicki (Oldenburg): Zwanzig gute Minuten sind gegen so eine Topmannschaft zu wenig. Zuerst haben wir von unserem guten Angriff und unserem Tempo profitiert, doch plötzlich lief die Maschine nicht mehr.

Renate Wolf (Leverkusen): Oldenburg hat von Beginn an Vollgas gegeben und uns zwanzig Minuten lang Paroli geboten. Wir haben es lange nicht rechtzeitig geschafft in unseren Abwehrverbund zu gelangen. Das änderte sich als Clara über sich hinauswuchs. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut gedeckt.

TSV Bayer 04 Leverkusen – VfL Oldenburg 35:25 (17:13)

Leverkusen: Woltering, Knipprath, Glaser Byl 1, Zapf 9, Garcia 2, Müller 2, Loerper 2, Glankovicova 7/1, Schückler 1, Ahlgrimm 5, Steinbach 4, Engel

Oldenburg: Surkova, Renner Birke 2, Hetmanek 1, Schirmer 1, Wenzl 5, Burde 1, Kethorn 1, Neuendorf 4, Stange 3, Geschke 1, Herr 4/3, Parchina 2

Strafminuten: 2/4
Siebenmeter: 1/2 ; 3/3
Schiedsrichter: Schulze / Tönnies (Magdeburg)


Autor: Christian Stein