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Halbzeitpause in der „engen Kiste“ - „Aufgegeben haben wir noch lange nicht“

„Es ist erst Halbzeit“, das betonen Elfen-Trainerin Renate Wolf, wie auch HCL-Coach Heine Jensen unisono. Der erste Durchgang am Donnerstag Nachmittag vor den Augen von DHB-Präsident Ulrich Strombach, Frauenbundestrainer Rainer Osmann und Herrenbundestrainer Heiner Brand ausgespielt, er hielt dann doch durchaus unterschiedliche Phasen bereit. 16:10 führte Leipzig nach 30 gespielten Minuten, die nächsten dreißig Minuten entschied Leverkusen mit 16:12 für sich.


Der HCL geht mit einem kleinen Vorsprung in das Rückspiel, doch den Elfen liegt die Arena Leipzig bzw. das Bundesland Sachsen generell als Spielort. In diesem Jahr absolvierte die Mannschaft von Renate Wolf fünf Spiele im Freistaat. Einem Unentschieden am Dreikönigstag in Leipzig schlossen sich zuletzt vier Siege im Pokal an. In Zwickau, Leipzig und Riesa machten die Elfen erfolgreich Station, um mit dem Gewinn des DHB-Pokals den ersten nationalen Titel einzufahren. Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hat schon bei der Pokalendrunde die Elfen unterstützt und das Stadtoberhaupt ließ es sich auch am Vatertag nicht nehmen, die Elfen anzufeuern.

Aus der „ersten Halbzeit“, der bereits im Vorfeld prognostizierten „engen Kiste“ haben beide Teams bis zum Sonntag (Anwurf 15 Uhr) ihre Lehren gezogen. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber außer bei Heike Ahlgrimm fehlte bei jedem etwas. Wir hatten zu viel Respekt vor dem Gegner und haben mit zu wenig Tempo gespielt“, so Renate Wolf. Die Trainerin haderte vor allem in den ersten dreißig Minuten mit der Abwehrarbeit und dem Druck aus dem Rückraum– in der zweiten Halbzeit des Hinspiels demonstrierte man jedoch zu welchen Leistungen man auch gegen eine der besten acht Mannschaften Europas fähig ist. Leipzig wurde zwischen der 31. und 45. Minute förmlich überrannt, verlor diese Phase mit 4:11.