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Remis in der Abwehrschlacht zu Leipzig reicht nicht zum Meistertitel

5875 Zuschauer waren in die Arena Leipzig gekommen, um der Entscheidung im Kampf um die Deutsche Meisterschaft beizuwohnen. Am Ende eines hochklassigen und dramatischen Finales stand eine leistungsgerechtes Remis zu Buche, für die Elfen zu wenig um die Deutsche Meisterschaft zu feiern. Der Titel geht wie im Vorjahr nach Leipzig. Laura Steinbach (9/2) war die erfolgreichste Torschützin im kampfstarken Elfenteam, Leipzig hatte wie bereits im Hinspiel in Mette Ommundsen (6/4) seine Toptorjägerin.


Mit zwei Toren Rückstand mussten die von rund 120 Fans begleiteten Elfen in das Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft starten. Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts, Leipzig fand jedoch erneut besser in die Partie und führte früh mit 5:2 (12.). Der Pfosten und Katja Schülke, die einen ersten Strafwurf von Katrin Engel parierte, standen einem ausgeglichenen Spielstand in dieser Phase jedoch im Wege.

Heike Ahlgrimm fungierte in ihrem letzten Spiel ihrer Karriere in Angriff und Abwehr als Antreiberin, Laura Steinbach aus dem Feld und von der Siebenmeterlinie als sichere Schützin, binnen sechs Minuten hatten die Elfen beim 7:7 durch einen Gegenstoß von Elli Garcia den Spielstand ausgeglichen. Die in der Gesamtführung weiterhin führenden Sächsinnen legten jedoch weiterhin auch in diesem Rückspiel vor, doch das im Vorfeld als „enge Kiste“ prognostizierte Endspiel wurde den hohen Erwartungen gerecht und beim Stand von 11:10 für Leipzig wurden die Seiten gewechselt.

Es war in der Stadt des Völkerschlachtdenkmals eine wahre Abwehrschlacht, die sich beide Mannschaften lieferten. In der 42. Minute war es Anne Müller, die in Unterzahl zum 14:12 für die Elfen traf, Leipzigs Vorsprung aus dem Hinspiel war erstmals aufgebraucht. Einer möglichen Drei-Tore-Führung stand aber immer wieder Katja Schülke im Weg. Dank der Paraden der Nationalkeeperin fand der HCL zu alter Stärke zurück.

Bei den Elfen sorgten zunächst vor allem Anne Müller und Heike Ahlgrimm für wichtige Tore. In der dramatischen Schlussphase, in der Clara Woltering zunächst einen Strafwurf von Mette Ommundsen hielt und Laura Steinbach anschließend zum 20:19 traf, schien das Pendel zu Gunsten der Elfen auszuschlagen, doch Leipzig stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und rettete mit einem Freiwurf von Susann Müller in der Schlusssekunde das Remis. Auch eine zum Schluss immer offensiver werdende Deckung konnte keine Wende mehr herbeiführen.

Stimmen zum Spiel:

Renate Wolf (Leverkusen): Wir haben es im Hinspiel verkackt. Heute haben wir dann einfach das dritte Tor nicht gemacht und Leipzig mit technischen Fehlern dann wieder zurück gebracht.

Heine Jensen (Leipzig): Das Spiel war heute immer eng, ohne Höhenflüge wie im Hinspiel. Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Beide Teams haben eine gute Saison gespielt, aber am Ende muss eben einer verlieren.