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Pokalaus beim Thüringer HC - Elfen unterliegen 27:29

Anfangs zu passiv in der Abwehr, am Ende fehlten nach einer bravourösen Aufholjagd dann die Kräfte, um beim Bundesligaspitzenreiter Thüringer HC zu gewinnen.

Die Elfen unterlagen nach einem packenden und hochklassigen Pokalfight mit 27:29 (12:15). Marlene Zapf (11/8) erzielte die meisten Treffer für die Rheinländerinnen, für die damit der Traum von der Titelverteidigung beendet ist. Der Thüringer HC hatte in Torhüterin Maike März seine beste Spielerin, die meisten Tore erzielte die ehemalige Leverkusenerin Katrin Engel 8/3.

In der Anfangsphase agierten die Elfen zu passiv in der Deckung. Immer wieder konnten die Hausherrinnen mit Distanzwürfen zum Torerfolg kommen. Das Team von Renate Wolf musste gegen die massiv stehende THC-Abwehr viel Kraft aufwenden, arbeite sich mit spielerischer Disziplin jedoch immer wieder Strafwurfgelegenheiten heraus, die Marlene Zapf sicher verwandelte. Der THC legte knapp, aber verdient mit 9:7 (12.) den Spielstand vor.

Renate Wolf versuchte mit der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr mit Elli Garcia als vorgezogene Deckungsspielerin dem entgegen zu wirken. Mit Erfolg, wie sich mit etwas Verzögerung zeigen sollte. Die Elfen kämpften sich wieder heran, konnten durch Steffi Egger den Anschlusstreffer erzielen, doch dem möglichen Ausgleich zum 12:12 stand eine gut aufgelegte Maike März einmal mehr im Weg. Im Gegenzug zogen die Hausherrinnen durch Engel und Wohlbold auf drei Tore davon und nahmen dieses Polster beim Stand von 15:12 verdient in die Pause.

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und zog schnell auf 19:13 davon. Eine Zeitstrafe wegen Meckerns gegen Kerstin Wohlbold brachte die Elfen jedoch zurück in die Partie. Plötzlich war die notwendige Aggressivität in der Abwehr vorhanden und mit vier Toren in Folge, darunter zwei Gegenstößen von Byl und Garcia gelang beim 20:20 der Ausgleich.

Es entwickelte sich nun eine Nervenschlacht, auch dem möglichen Führungstreffer stand mit Maike März die beste Spielerin der Gastgeberinnen im Weg. Bei den Elfen schwanden angesichts des kleinen Kaders nun die Kräfte. Trotzdem kämpfte das Wolf-Team aufopferungsvoll gegen die auf jeder Position doppelt besetzten Thüringerinnen an, musste sich jedoch knapp mit 27:29 geschlagen geben.

Stimmen nach dem Spiel:

Renate Wolf (TSV): Wir haben in der Abwehr zwanzig Minuten gebraucht, um unsere Abwehr zu stabilisieren. Danach haben wir besser ins Spiel gefunden und sins auf Tuchfühlung geblieben. Nach dem Wechsel war der THC dominant und hat mit Recht den Sechstore-Vorsprung herausgearbeitet. Aber nach der 40. Minute waren wir wieder da und haben mit einer sehr guten Chancenverwertung mehrfach ausgeglichen. Weil wir unsere Chancen in den Schlussminuten nicht genutzt haben, sind wir heute als Verlierer vom Parkett gegangen.

Herbert Müller (THC): Wir haben konzentriert begonnen und unsere Chancen gut genutzt. Nach der Pause gelang es uns mit viel Druck, eine klare Führung zu erspielen. Nach der Zeitstrafe für Kerstin Wohlbold, kam ein Riss ins Spiel und der routinierte Gegner war wieder da. Wir sind einfach riesig froh, eine Runde weiter zu sein.

Thüringer HC – Bayer Leverkusen 29:27 (15:12)

Thüringer HC: März, Blazek
Nadgornaja 6, Knytlova, Subke 2, Reiche, Minevskaja, Snelder 2, Jahn, Garcia, Engel 8/3, Borges 3/1, Wohlbold 6, van der Wissel 2

Leverkusen: Glaser, Woltering
Zapf 11/8, Egger 3, Hambitzer, Krüger, Garcia 4, Bönighausen 1, Glankovicova, Steinbach 5, Jochin 3

Zuschauer: 965
Siebenmeter: 4/4 ; 8/9
Strafminuten: 2/4


Autor: Christian Stein