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Auswärtssieg in Sindelfingen teuer bezahlt

Elfen-Trainerin Renate Wolf wird froh sein über die nun zweiwöchige Spielpause, ehe am 19. März (Anwurf 19:30 Uhr) Frisch Auf Göppingen seine Visitenkarte in der Smidt ARENA abgibt.

Bereits ohne Steffi Egger und Elli Garcia angereist, fielen im Laufe der Partie die Handballerin des Jahres Clara Woltering (Kieferprellung), Abwehrchefin Lyn Byl (Lippe und Zahnverletzung) sowie mit Anne Krüger (Knie) die einzig verbliebene Linksaußenspielerin aus. Leonie Huckenbeck, die in der letzten Saison an gleicher Stelle ihr Bundesligadebüt gegeben hatte, musste für den Rest der Partie auf der für sie ungewohnten Außenbahnposition spielen.

Die Abwehr war deutlich geschwächt und in ungewohnter Formation agierend, in der Offensive hingegen spielte das Team diszipliniert die Angriffe aus setzte sich am Ende verdient mit 39:34 (19:15) durch. Anna Loerper (13/7), die nach dem Ausfall von Byl sich die Spielanteile mit Anne Jochin (5) am Kreis und im zentralen Rückraum teilte, erzielte die meisten Treffer für die Elfen, Laura Steinbach, Denisa Glankovicova und Marlene Zapf trafen je sechsmal. Bei den Hausherrinnen traten vor allem Marielle Bohm (12/6) und Marcella Deen (9) als Torschützinnen in Erscheinung.

Die Elfen hatten Schwierigkeiten in der Sommerhofenhalle in Schwung zu kommen. Erst in der fünften Minute konnten Denisa Glankovicova und Anne Loerper mit einem Doppelschlag zum 2:2 die ersten Treffer erzielen. Doch dann schien das Team von Renate Wolf langsam Fahrt aufzunehmen – Zapf, Loerper, Bönighausen und Steinbach sorgten mit einem Zwischensprint zum 4:7 (13.) für die erste Führung und diese sollten die Bayer Handballerinnen trotz des sich in dieser Phase ereigneten Ausfalles von Clara Woltering nicht mehr aus der Hand geben.

Die temporeiche Partie wurde mittlerweile vor allem von den Offensivreihen geprägt, Sindelfingen ließ sich nicht distanzieren, kam aber auch maximal auf zwei Treffer Rückstand heran. Vor allem Ex-Nationalspielerin Marielle Bohm hielt die Hausherrinnen mit ihren Toren in Schlagdistanz, konnte aber den 15:19-Pausenrückstand auch nicht verhindern. Auch im zweiten Durchgang sollte sich am Vorsprung nichts nennenswert ändern. Mit großer Disziplin und Abgeklärtheit verwalteten die Elfen den Vorsprung, blieben dabei der Linie treu von möglichst vielen Positionen Gefahr auszustrahlen.

Bei Sindelfingen konnte sich im letzten Drittel der Partie vor allem Kreisläuferin Marcella Deen immer wieder durchsetzen. Die Niederländerin erzielte sieben ihrer neun Treffer nach der 40. Minute. Die Elfen zogen eine Viertelstunde vor Schluss erstmals auf sechs Tore (23:29) davon. Dass man aber gegen den VfL die Zügel zu keiner Zeit schleifen lassen darf, machten die Hausherrinnen wenig später deutlich, als sie trotz Unterzahl noch einmal auf 31:34 (55.) verkürzen konnten. Doch die Elfen schalteten prompt einen Gang höher und führen einen verdienten Auswärtserfolg ein.

VFL SINDELFINGEN - TSV BAYER 04 LEVERKUSEN 34:39 (15:19)

Sindelfingen: Kuhlmann, Grabowski, Gainskyte
Fischer, Engel 1, Bohm 12/6, Breidert 2, Deen 9, Meier 3, Ackermann, Rösler 1, Großmann 4, Cartarius 2

Leverkusen: Glaser, Woltering
Byl 2, Zapf 6/1, Kinlend, Hambitzer, Krüger, Loerper 13/7, Bönighausen 1, Glankovicova 6, Huckenbeck, Steinbach 6, Jochin 5

Strafminuten: 4/4
Siebenmeter: 6/7 ; 8/8
Schiedsrichter: Harms/Mahlich


Autor: Christian Stein