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Morgen 19:30 Uhr in der Smidt ARENA: "Zweite Halbzeit" eines attraktiven, hochklassigen und temporeichen Vergleiches

Nur drei Tage nach dem 29:27-Hinspielerfolg beim VfL Oldenburg werden die Bayer-Handballerinnen in der heimischen Smidt ARENA (06.04., Anwurf 19:30 Uhr) um den Halbfinaleinzug kämpfen.

Die Elfen rufen auch am Mittwoch die Fans zur „Aktion Rot“ zum Farbe bekennen auf. Jeder Zuschauer, der mit einem roten Oberteil in die Smidt ARENA kommt, bezahlt nur den ermäßigten Eintritt von 7 Euro (regulär zehn Euro).

„Was für ein Spiel, wie kippt das hin und her“, „Das wird eine Spitz-auf-Knopf-Entscheidung“ oder „Eine Werbung für den Handball, besser konnte es gar nicht laufen“ – die Worte, die der frühere Handballmoderator Klaus Schwarze 2004 zum Halbfinalrückspiel in der Champions League zwischen dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt fand, lassen sich bedenkenlos auch verwenden, um die Hinspielbegegnung der Elfen beim VfL Oldenburg zu beschreiben.

Die beiden Trainer waren sich nach dem Spiel einig, erklärten unisono ein hochklassiges Spiel mit wenigen technischen Fehlern gesehen zu haben. „Es war ein sehr, sehr gutes und kämpferisch geführtes Spiel“, so Elfen-Trainerin Renate Wolf, die mit der Leistung ihres Teams sichtlich zufrieden war. „Es gab sehr viele unglückliche Situationen, wo dann der Ball noch ins Tor geht und sehr, sehr wenige technische Fehler“, so Oldenburgs Trainer Leszek Krowicki.

Das von vielen erwartete Duell auf Augenhöhe zeichnete sich auch über die komplette Spielzeit ab. Mehr als drei Tore Vorsprung konnte sich keine Mannschaft erarbeiten und selbst ein solches Polster hatte nie lange Bestand. Die Elfen legten lediglich zwischen der 35. (17:20) und 40. Minute (19:22) den Spielstand derart vor, Oldenburg nur beim 26:23 (52.). Dort zeigte sich auch, wie wichtig es ist auf diesem Niveau die Konzentration in keiner Sekunde abfallen zu lassen. „Es gab einen Moment, wo wir alle zusammen gedacht haben, dass wir diese Begegnung mit einem Sieg beenden können“, erklärte Krowicki, „aber in der Endphase war Leverkusen einfach cleverer.“

Aufgegeben hat Oldenburg den Kampf, der auch ein Endspiel um die Qualifikation für den Europapokal in der kommenden Saison ist, noch lange nicht. „Wir haben international auch auswärts schon bewiesen, dass wir Rückstände aufholen können“, so Krowicki. In gleicher Weise äußerte sich Lois Abbingh: „Wir liegen jetzt mit zwei Toren zurück. Und? Noch ist es nicht vorbei. Wir sind stark genug, um in Leverkusen mit zwei oder drei Toren zu gewinnen.“ Und Wiebke Kethorn erklärte selbstbewusst: „Es ist noch alles drin. Wir haben heute nicht am Limit gespielt.“

„Um ins Halbfinale einzuziehen, muss meine Mannschaft genau das gleiche abrufen können wie heute und mit der gleichen Kampfbereitschaft antreten – dann haben wir einen kleinen Vorteil auf unserer Seite“, so Wolf, die betonte, dass „erst Halbzeit ist.“ Mit ihrer begeisternden Spielweise verwandelten die Teams die Oldenburger EWE-Arena in ein Tollhaus, eine Stimmung, die sich Renate Wolf auch für den morgigen Abend wünscht: „Die lautstarke Unterstützung im Rücken trägt eine Mannschaft und das kann gerade bei einem solch engen Duell am Ende den Ausschlag geben.“


Autor: Christian Stein