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Heimniederlage gegen Oldenburg bedeutet Meisterschaftsaus - Seite 2


Beim 7:10 durch Laura van der Heijden war es dann erstmals den Oldenburgerinnen geglückt den entscheidenden dritten Treffer zu erzielen. Renate Wolf versuchte immer wieder mit taktischen Mitteln das drohende Aus abzuwenden. Doch so recht sollte die Wende weder durch die Umstellung auf die 5:1-Abwehr, noch durch die Offensivrotation – Byl rückte an den Kreis, Zapf auf Rechtsaußen und Loerper in den rechten Rückraum – nicht gelingen. Zur Pause lag Oldenburg mit 14:11, in der Gesamtwertung mit 41:40, vorne.

 

Oldenburg erwischte dank Surkova auch den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt, zog schnell auf 17:12 (34.) davon, aber nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen lieferten sich die Fans beider Mannschaften ein lautstarkes Duell. Immer wieder setzten die Elfen zur Verringerung des Rückstandes an, immer wieder schaffte es Oldenburg sich Luft zu verschaffen. Das Polster schwankte immer zwischen drei und fünf Toren. Knapp drei Minuten vor dem Ende bot sich dann beim Stand von 22:25 die Chance von der Strafwurflinie den Rückstand auf zwei Tore zu verringern, doch der Wurf von Marlene Zapf ging am Tor vorbei. „Große Erfolge werden im Kopf entschieden. Man muss im richtigen Moment auf der Höhe sein und die hundertprozentigen Chancen, die man hat dann auch nutzen“, so Wolf. „Wenn man das nicht macht, dann muss man noch was lernen. Meine Mädels haben nun eine Aufgabe für die kommende Saison.“

Doch die Trainerin haderte auch mit den erfahrenen Spielerinnen. „Laura Steinbach hat sich viel zu spät ein Herz genommen und einfach mal aufs Tor geknallt, von Denisa Glankovicova war das auch viel zu wenig. Wir haben einfach nicht genug mit Konzept die eine oder andere, die heute gut drauf war, ins Spiel gebracht.“ So legte Oldenburg erst durch Neuendorf von den Siebenmeterlinie, später dann durch Geschke ein Polster von vier Toren vor, Denisa Glankovicova und Anna Loerper verkürzten noch einmal auf 24:27, ehe es dann zur letzten Szene kam. „Ich verstehe die Aufregung zum Schluss. Das war wirklich spannend“, so Leszek Krowicki, bei dem jedoch angesichts der Leistung seiner Mannschaft die Freude über den Sieg überwog. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute mit einer sehr guten Leistung von Surkova und einer guten Abwehrleistung bewiesen hat, dass unsere Entwicklung immer weiter geht. Ich bin aber überrascht, dass Leverkusen heute unter dem mir bekannten Niveau gespielt hat.“ „Ich denke, dass meine Mannschaft mit dem Druck, den sie sich selbst auferlegt hat, nicht klar gekommen ist“, so Renate Wolf.