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Elfen vor schwerer Aufgabe in Göppingen

 

„Qualität statt Quantität“ – mit dieser Devise wollte Frisch auf Göppingen in diese Saison starten. Der Kader des Vorjahressechsten wurde noch einmal gezielt verstärkt. Für das Tor wurde Marieke van der Wal vom spanischen Meister Itxako verpflichtet, für die beiden Außenbahnen wurden die beiden ehemaligen Leverkusenerinnen Karin Weigelt (Sindelfingen) und Joyce Hilster (Odense) geholt und der eh schon starke Rückraum erfuhr mit der Ungarin Anita Herr (Oldenburg) noch einmal eine Verstärkung. „Eine Linkshänderin auf der Rückraum Mitte ist schon sehr ungewöhnlich und ist für die Abwehr eine besondere Herausforderung“, erklärt Trainerin Renate Wolf.

Herr ist auch dank ihrer Treffsicherheit von der Siebenmeterlinie derzeit die erfolgreichste Torschützin der Württembergerinnen und überwand die gegnerischen Keeperinnen bislang 54/23 mal. Aber Göppingen überzeugt als Kollektiv, das von allen Positionen Torgefahr ausstrahlen kann und in der heimischen Halle auch schon den Thüringer HC, Oldenburg und Buxtehude am Rande einer Niederlage hatte. Zumal gegen Frankfurt Alena Vojtiskova ins Aufgebot zurückkehrte und ihre Bedeutung für Abwehr und Angriff unter Beweis stellte. „Das wird keine leichte Aufgabe. In dieser ausgeglichenen Liga geben Kleinigkeiten am Ende den Ausschlag. Der neunte platz täuscht über das Potential hinweg“, so Wolf.

Göppingen muss am Wochenende wie die Elfen in der dritten Runde des EHF-Pokals antreten und muss dabei ebenfalls nach Dänemark reisen. Während es für das Team von Renate Wolf dann zum Ligavierten Holstebro geht, spielt Göppingen fast zeitgleich beim Fünftplatzierten KIF Vejen. Weiterhin verzichten müssen die Elfen auf Denisa Glankovicova und Anne Krüger. Dafür steht auf dem Hinweg der traditionelle Zwischenstopp zur Mittagszeit in Wörth bei Familie Zapf auf dem Reiseplan.


Autor: Christian Stein