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Maike Balthazar wird neue Nachwuchs-Cheftrainerin

Maike Balthazar, unter ihrem Mädchennamen Becker in den 80er Jahren gemeinsam mit dem legendären Trainer Robert Schumann das Herz und die Seele des VfL Oldenburg, agiert ab dem 01.08.2011 als Cheftrainerin für den weiblichen Nachwuchs unter dem Bayer-Kreuz.

Darüber hinaus wird Sie als Co-Trainerin und damit einhergehend als Schnittstelle zum Nachwuchs in der Bundesliga agieren.

Maike Balthazar wird bei Bayer Leverkusen für den gesamten weiblichen Nachwuchs verantwortlich sein. Ein Konzept hat sie bereits erstellt, die langfristige Planung ist darauf angelegt, dass künftig in jeder Saison mindestens eine Spielerin in die erste Mannschaft aufrückt. „Viel Potential“ sieht die Frau, die 1984 in Los Angeles mit der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes Platz vier bei Olympia belegte, im Leverkusener Jugendbereich. Dieses Potential will Maike Balthazar wecken, und deshalb wird sie praktisch rund um die Uhr in Sachen Handball unterwegs sein: „Ich will in jeder Mannschaft, in jeder Altersgruppe einmal pro Woche beim Training sein“, sagt sie: „Nicht, um den Trainern in ihre Arbeit reinzureden, sondern um mir ein möglichst komplettes Bild zu machen.“

1980 war die Rückraumspielerin Maike Becker vom MTV Aurich zum VfL Oldenburg gewechselt, wo sie für den viel zu früh verstorbenen Robert Schumann auf Anhieb die Verstärkung wurde, die er sich gewünscht hatte. Gleich in ihrem ersten Jahr gewann Maike Becker mit dem VfL Oldenburg den DHB-Pokal. In jener Zeit entstand in den Dauerduellen mit Bayer Leverkusens damals fast unschlagbarem Meisterteam die Freundschaft zu Renate Wolf, die all die Jahre überdauerte. „Der Kontakt zu Renate bestand immer“, erzählt Maike Balthazar: „Als ich mich dann entschlossen hatte, nach 31 Jahren Oldenburg noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen, hat Renate mich angesprochen, und ich habe zugesagt.“ Immer schon habe sie mal mit der Trainerin Renate Wolf zusammenarbeiten wollen, „und jetzt hat es halt gepasst“.

„Maike Balthazar bringt alles mit, was eine gute Nachwuchstrainerin braucht. Sie hat eine große Erfahrung im Nachwuchsbereich und dies nicht nur im Spitzen- sondern auch im Breitensport. Durch ihre Tätigkeit als DHB-Nachwuchstrainerin ist gewährleistet, dass der Bayer-Nachwuchs immer nach den aktuellen Standards des DHB ausgebildet wird. Darüber hinaus hat sie vor allem im sozialen Bereich eine Kompetenz, die heutzutage unerlässlich ist“, freut sich Renate Wolf über die Neueinstellung. Dieser Schritt ist im Hinblick auf eine Professionalisierung der Nachwuchsarbeit ein Meilenstein, denn bisher agierte Renate Wolf als einzige hauptamtliche Trainerin in Leverkusen.

 

Autor: red