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Elfen mit Arbeitssieg in Celle

„Es war ein Kampfsieg“, fasste Leverkusens Trainerin Renate Wolf den 30:28-Auswärtserfolg über den SVG Celle zusammen. Celles Coach Martin Kahle blieb nur die Erkenntnis, dass man zwar „mithalten konnte“, aber am Ende auch „aufgrund der höheren indidviduellen Qualität“ das Nachsehen hatte und „Lehrgeld zahlen“ durfte.

„Aus Sicht des Angriffes haben wir gut begonnen“, so Wolf in ihrer Spielanalyse. Zwar gelang Celle durch Desiree Comans der erste Treffer, doch dann übernahmen die Elfen schnell die Führung. „Jeder technische Fehler wurde sofort mit einem Gegenstoß über die erste oder zweite Welle bestraft“, so Kahle rückblickend den frühen 3:8-Rückstand der Hausherrinnen. „Wir waren dennoch insgesamt zu passiv in der Deckung und hatten das gesamte Spiel über Fehler in der Übergabe der Kreisläuferin“, so Wolf, die bemerkte: „Wir haben dann später auch im Angriff nicht mehr mit Kopf gespielt.“

Die Folge war eine Aufholjagd der Gastgeberinnen, die immer besser ins Spiel fanden. Wolf musste viel an der Seitenlinie arbeiten, setzte mit einem Wechsel zwischen den Pfosten oder auch einer Abwehrumstellung immer wieder neue Impulse und stellte die Niedersächsinnen vor immer neue Aufgaben. „Wir haben Moral bewiesen und zur Pause war mit zwei Toren Rückstand ja noch alles möglich“, so Martin Kahle, der zudem auf den guten Start in den zweiten Spielabschnitt verwies.

Die am Ende zehnfache Torschützin Nadine Krause hatte kurz vor dem Seitenwechsel eine Zeitstrafe erhalten, Celle nutzte die Überzahl nach dem Pausentee zum 17:17-Ausgleich. „Aber wir müssen für unsere Tore mehr arbeiten und wir haben auch unnötige Zeitstrafen kassiert, die wir uns nicht erlauben dürfen“, so der SVG-Trainer.

Die Elfen verschafften sich Luft, zogen wieder auf drei Tore (21:18) davon, konnten den Aufsteiger jedoch nicht distanzieren. „Es war ein harter Kampf“, stellte Wolf fest, die SVG-Toptorschützin Renee Verschuren in der Schlussviertelstunde eine Sonderbewachung durch Elli Garcia zuteil werden ließ. „Entscheidend war auch der gehaltene Siebenmeter am Ende. Sonst fährt man hier am Ende nur mit einem Punkt nach Hause“, so Wolf abschließend.

SVG Celle – TSV Bayer 04 Leverkusen 28:30 (15:17)

Celle: Tanaka, Grimm
Comans 8, Geier, Lehnhoff, Verschuren 9/3, Antonewitch 6, E. Schulz 1, Ahrens, Vasilescu 3, Meomartino, Loest, K. Schulz, Büttner 1

Leverkusen: Glaser, Salamakha
Egger 1, Hambitzer, E. Garcia 3, Bovenberg, Glankovicova 6, Krause 10/4, Hilster 3, Naidzinavicius 3, Steinbach 1, Jochin 3
Strafminuten: 6/10
Siebenmeter: 3/4 ; 4/5
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Methe/Methe


Autor: Christian Stein