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Elfen wollen in Blomberg zurück in die Erfolgsspur

Die Handballerinnen von Bayer Leverkusen stehen knapp einen Monat vor der Weltmeisterschaft in Brasilien vor ihrer ganz eigenen Mission. Fünf Spiele - drei in der Liga , zwei im Europapokal -stehen bis zur Pause noch an, und die Bayer-Damen wollen nach der vermeidbaren Niederlage gegen den Thüringer HC (23:27) zurück in die Erfolgsspur.

„Es ist ärgerlich, dass wir diese Partie verloren haben, weil es absolut unnötig war. Wir hätten uns mit einem Sieg gegen eine Spitzenmannschaft viel Selbstvertrauen für die nächsten schweren Spiele holen können“, sagte Trainerin Renate Wolf rückblickend. Die Niederlage sei aber abgehakt, und jetzt, so Wolf, „wolle man wieder nach vorne gucken und in der Liga den Anschluss an die vorderen Plätze halten“. Mit 6:4 Punkten liegen die Elfen derzeit auf Platz fünf, die Verfolger aus Frankfurt und Blomberg im Nacken.


Der nächste Gegner, die HSG Blomberg-Lippe, ist bisher die Überraschung der Saison. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto liegt die Mannschaft von Trainer Andre Fuhr hinter Leverkusen und will den Rheinländerinnen am Samstag (16.30 Uhr) das Leben so schwer wie möglich machen. Die Favoritenrolle schiebt Fuhr allerdings den Elfen zu.

Blomberg hatte vor der Saison den wohl größten Umbruch in der Liga zu verzeichnen. Bedingt durch den Ausstieg des Hauptsponsors musste Fuhr unter anderem den Weggang der Nationalspielerinnen Nadine Krause (Leverkusen), Saskia Lang (Leipzig) und Katja Langkeit (Buxtehuder SV) verkraften. Kompensiert haben die Ostwestfalen die Abgänge mit jungen, talentierten Spielerinnen, und die Rechnung scheint aufzugehen. Angeführt von den Ex-Leverkusenerinnen und Routiniers Sabrina Richter und Michaela Hofmann hat sich die HSG in der Liga freigeschwommen und wird nach Aussage von Wolf nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Die Elfen sind jedenfalls gewarnt: „Wir werden den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Blomberg hat wirklich überrascht und viel Qualität in der Mannschaft“, sagte Wolf. Die Rheinländerinnen müssen vor allem die starke rechte Seite mit Hofmann und Richter in den Griff bekommen. Hofmann erzielte in der letzten Begegnung gegen Buxtehude elf Treffer, Richter trifft durchschnittlich achtmal pro Spiel.

Die Elfen wollen sich in erster Linie aber auf die eigenen Stärken besinnen und mit einem Sieg Selbstvertrauen tanken. Nach Blomberg geht es für Leverkusen noch gegen die Spitzenmannschaften aus Buxtehude (2. November) und Oldenburg (16. November). Den Fokus richtet Wolf aber auf Blomberg, denn „das nächste Spiel ist ja bekanntlich immer das schwerste.“

 

Autor: fga