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Elfen vor erstem Endspiel

Die Saison ist noch nicht alt, da stehen die Handballerinnen von Bayer Leverkusen schon vor ihrem ersten Endspiel. Im Rückspiel des EHF-Cups gegen den niederländischen Vize-Meister VOC Amsterdam muss die Mannschaft von Trainerin Renate Wolf nicht nur einen Ein-Tore-Rückstand aufholen, sondern auch Wiedergutmachung betreiben. An ein vorzeitiges Aus will im Bayer-Lager aber keiner denken.

Nach dem 25:26 (12:11) in Amsterdam waren sich alle einig, dass man so nicht nochmal auftreten kann. „Das war eine ganz, ganz schwache Vorstellung. Wir müssen und werden am Sonntag anders auftreten“, sagte Spielführerin Laura Steinbach. Die Nationalspielerin, im Hinspiel mit zehn Treffern beste Werferin ihrer Mannschaft, fordert für das Rückspiel Kampfgeist, Siegeswille und vor allem in der Defensive eine aggressive Spielweise. Die war im Hinspiel gegen die international unerfahrene Truppe aus den Niederlanden nicht zu erkennen. Trotz der schlechten Leistung muss und will man auf Leverkusener Seite nach vorne schauen und mit den Fans im Rücken im europäischen Wettbewerb überwintern.

Im Rückspiel werden sich die Rheinländerinnen aber auf einen harten Kampf einstellen müssen, denn Amsterdam wird den Elfen das Feld nicht so einfach überlassen. „Amsterdam hat im Hinspiel gesehen was geht, die werden auch bei uns an ihre Chance glauben“, betonte Steinbach. Deshalb sei es umso wichtiger, gleich von Anfang an ein Zeichen zu setzen, so die 26 Jahre alte Rückraumspielerin weiter. Vor allem in der Defensive müssen die Bayer-Damen zulegen: Kreisläuferin Sabrina van der Mast konnte im Hinspiel nach Belieben schalten und walten und neun Treffer erzielen.

An der Qualität und dem vorhandenen Potential der Mannschaft von Renate Wolf gibt es keine Zweifel. Mit Steinbach, Nadine Krause und Marlene Zapf tragen drei deutsche Nationalspielerinnen das Elfen-Trikot, Joyce Hilster und Roxanne Bovenberg laufen für die niederländische Auswahl auf, und auch alle anderen Spielerinnen können zum größten Teil Länderspielerfahrung im Jugend-und Juniorinnenbereich aufweisen. „Wir müssen unsere Stärken auf die Platte bringen. Aber uns muss auch bewusst sein, dass es in diesem Spiel keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt. Es geht nur über den Kampf“, sagte Franziska Garcia Almendaris.

Das Hinspiel dürfte Warnung genug gewesen sein, Amsterdam kann befreit und ohne Druck aufspielen. Für die Bayer-Damen hat „das erste Endspiel der Saison“ dagegen einen richtungsweisenden Charakter für die kommenden Wochen und Monate.

 

 

Autor: fga