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DHB bewirbt sich um Frauen-Weltmeisterschaft 2017

Der Deutsche Handballbund wird sich um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2017 bewerben. Dies bestätigte DHB-Präsident Ulrich Strombach am ersten WM-Wochenende in Santos/Brasilien, das für die deutschen Frauen einem Erfolg gegen Olympiasieger Norwegen (31:28) sowie der knappen Niederlage gegen Geheimfavorit Montenegro (24:25) einen zufriedenstellenden Verlauf genommen hatte. „Die Internationale Handball-Föderation will den Frauenhandball weiter popularisieren. Den Gedanken greifen wir auf, denn wir fühlen uns dieser Sache verpflichtet”, sagt Strombach. „Auch für eine Frauen-WM haben wir in Deutschland großartige Voraussetzungen.”

Strombach weilt als Gast der IHF in Brasilien, ist aber auch in deutscher Mission unterwegs. Am Donnerstag, 15. Dezember, wird er dem Rat des Weltverbandes IHF in Sao Paulo die deutsche Bewerbung präsentieren. Über diese soll dann auch unmittelbar entschieden werden. „Die Voraussetzung für unser Engagement ist jedoch, dass wir mit der IHF eine partnerschaftliche Aufteilung der Rechte und Pflichten rund um die WM erreichen”, betont Strombach. Dr. Hassan Moustafa, Präsident der IHF, betonte, dass nicht nur die Organsiatoren der Weltmeisterschaften der Männer, sondern auch die der Frauen-Turniere mit jeweils 1,2 Millionen Schweizer Franken unterstützt werden.

Die Frauen-Weltmeisterschaften 2013 und 2015 sind bereits an Serbien und Dänemark vergeben. Mit dem Turnier 2017 in Deutschland böte sich dem DHB ein Fundament für Aktivitäten auf allen Ebenen, die nicht nur nationale, sondern auch internationale Effekte haben sollen. „Wenn wir wieder eine WM ins eigene Land holen, hoffen wir natürlich auch darauf, mit unserer Mannschaft erfolgreich zu sein”, sagt Strombach. „Mit dem Höhepunkt 2017 könnten wir vielen unserer Spielerinnen eine großartige Perspektive bieten. Da werden sich sowohl sportliche, als auch berufliche Chancen ergeben.”

Auf den Beschluss des DHB-Präsidiums, die WM-Bewerbung zu forcieren, erhielt Strombach bisher durchweg zustimmende Reaktionen. „Die Signale aus der Frauen-Bundesliga waren rundum positiv”, sagt der Gummersbacher. „Da gibt es eine große Bereitschaft, dieses großartige Projekt für den Frauenhandball zu unterstützen.” Deutschland war bereits 1997 Gastgeber einer Frauen-WM. Mit der Männer-WM 2007 setzte der DHB als Gastgeber internationale Standards auf höchstem Niveau.

 

Autor: dhb