HBF

 

WM 2017

Aktion Goldtore

Banner

 

Förderer der Aktion Goldtore 

 Die Werkselfen als App

Newsletter

Wildcats

 

SEAT

 

Enttäuschendes 20:26 gegen Island / Achtelfinale in Gefahr

Die deutschen Handballerinnen haben in der Vorrunde der Weltmeisterschaft eine gute Ausgangsposition verspielt. Mit einer 20:26 (12:13)-Niederlage gegen Island verpasste das Team von Bundestrainer Heine Jensen am Mittwoch den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale - und muss nun sogar ums Weiterkommen bangen.

„Jetzt sind wir wirklich unter Druck. Wir müssen jetzt gegen Angola gewinnen. Sonst ist es vorbei, und wir sitzen wieder im Flieger auf dem Weg nach Hause”, sagte Jensen. „Wir haben völlig ohne Selbstbewusstsein gespielt. Es ist erstaunlich, dass wir so leicht aus der Bahn zu werfen sind.”


Nach einem spielfreien Tag erwartet das DHB-Team in der Arena Santos den Vergleich mit Afrikameister Angola (ebenfalls 4:4 Punkte). Sport1 überträgt am Freitag ab 17:45 Uhr live aus Brasilien.

So ist die Konstellation: Verliert Deutschland, dann geht's am 11. Dezember in Sao Paulo mit den Spielen um die Plätze 17 bis 20 weiter - und die letzte Chance auf den Verbleib in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London wäre dahin. Bei einem Remis muss die DHB-Auswahl zum Weiterkommen auf eine Niederlage der Isländerinnen gegen die bisher punktlosen Chinesinnen hoffen. Nur mit einem Sieg könnten Kapitänin Isabell Klein und ihre Mitspielerinnen sicher das Achtelfinale erreichen - das dann allerdings nur als Vierter oder Dritter der Gruppe A. Der Gegner hieße dann Top-Favorit Russland oder - falls Island in dieser Konstellation maximal unentschieden gegen China spielt - Spanien.

Mit 11:4 führte das DHB-Team, verlor dann jedoch völlig die Linie. Der erste 1:10-Blackout zum 12:14 (31.) war noch zu korrigieren. Die 18:17-Führung in der 47. Minute half allerdings auch nicht. Die Schlussphase ging mit 2:9 verloren. Nadine Krause schied in der 24. Minute verletzt aus, nachdem sie bei einem Zweikampf unter ihre Gegenspielerin Stella Sigurdardottir geraten war.

„Wir haben gemeinsam einen Riesenjob zu tun, um den deutschen Frauenhandball voran zu bringen. Ich bin im Moment der Hauptverantwortliche, und ich übernehme die Verantwortung für das, was in den Spielen in Brasilien passiert ist”, sagte Jensen. „Jetzt haben wir nicht mehr viel zu verlieren. Es kann nur besser werden. Ich hoffe, dass die Mädels bereit sind, alles zu geben, damit wir die Vorrunde überstehen. Darum geht es. Wir haben noch einen Versuch - und ich hoffe, dass wir den nutzen.”

 

 

Island - Deutschland 26:20 (13:12)

Island: Asmundsdottir, Einarsdottir; Knutsdottir (9/6), Palsdottir, P. Stefansdottir (3), Jonsdottir (4), Eyjolfsdottir, Sigurdardottir (3), D. Skuladottir (1), Gunnardottir, H. Skuladottir (5), H. Stefansdottir, A. Gudmundsdottir (1), Haraldsdottir, Atladottir, R. Gudmundsdottir

Deutschland: Englert, Schülke, Woltering; Klein (1), Mietzner (8/3), Augsburg, Müller, Loerper (1/1), Krause (1), Richter (3), Langkeit (3), Melbeck, Althaus (3), Nadgornaja, Wohlbold, Schulze

Schiedsrichterinnen: Bonaventura/Bonaventura (Frankreich). - Zuschauer: 500. - Siebenmeter: 6/6:5/4 (Mietzner scheitert an Einarsdottir). - Zeitstrafen: 10:10 Minuten (Sigurdardottir/zwei, H. Skuladottir, Jonsdottir, D. Skuladottir - Schulze, Augsburg, Klein, Althaus, Wohlbold).

Spielfilm: 0:1 (3.), 1:3 (5.), 2:7 (13.), 4:11 (17.), 7:11 (21.), 7:12 (22.), 11:12 (27.) 13:12 (30.) - 14:12 (31.), 14:14 (35.), 17:16 (40.), 17:18 (47.), 20:18 (49.), 24:20 (55.), 26:20.