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Zwölf Achtelfinalisten gefunden - Deutschland vor Endspiel gegen Angola

Der letzte Vorrundenspieltag steht auf dem Programm. Auch wenn die ersten Entscheidungen bereits gefallen sind, für einige Teams, darunter aufgrund der Niederlage gegen Island auch Deutschland, geht es noch um "Alles oder Nichts."

Anwurf der deutschen Partie ist heute um 18 Uhr, sport1 überträgt live.

Gruppe A:

Deutschland steht vor einem Endspiel gegen Angola und wird möglicherweise erst nach Abschluss der anderen beiden Partien wissen, wie es weitergeht. Ein Sieg gegen den Afrikameister ist Pflicht, will man den Traum von den Olympischen Spielen weiterverfolgen und ins Achtelfinale einziehen. Von Platz zwei bis fünf ist noch alles möglich für das Team von Heine Jensen. Bei einer Niederlage ist unabhängig von der Höhe und den anderen Resultaten der fünfte Rang besiegelt.

Trennt man sich von den Afrikanerinnen mit einem Remis, dann würden die mehr erzielten Tore Angola vor dem DHB-Team platzieren. Die Gesamtpunktzahl sowie der direkte Vergleich würde keine Entscheidung bringen und auch in der Tordifferenz in allen Spielen sind die beiden Kontrahenten derzeit gleichauf. Um dann ins Achtelfinale einzuziehen, würde es Schützenhilfe der noch punktlosen Chinesinnen bedürfen, die in ihrem abschließenden Gruppenspiel Island bezwingen müssten.

Welche Plazierung Deutschland bei einem Sieg belegen würde, das hängt von den beiden anderen Begegnungen ab. Selbst bei einem Sieg Islands könnten die Nordeuropäerinnen noch hinter Deutschland landen. Dafür würde es aber eines Sieges von Montenegro über Norwegen bedürfen, durch den der Europameister nicht nur die Auftaktniederlage gegen Deutschland, sondern auch der Kantersieg über Island in den Direktvergleich eingehen würde. Um noch Zweiter zu werden müsste Deutschland gegen Angola gewinnen, Island dann gegen China verlieren und Montenegro die Norwegerinnen schlagen.

Gruppe B:

Die meisten Teams haben vor dem letzten Spieltag bereits Planungssicherheit. Die vier Achtelfinalisten stehen bereits fest, Kasachstan hat den fünften und Australien den sechsten Rang fest gebucht. Auch an der Tabellenspitze ist das Bild bereits klar umrissen, weil der Tabellenzweite Spanien gegen Weltmeister Russland verloren, aber die Verfolger Niederlande und Korea gewonnen hat. Die Russinnen warten also auf den Viertplatzierten der Gruppe A für ihr Achtelfinale, Spanien wäre Deutschlands möglicher Gegner, wenn man Platz drei erreicht. In einem direkten Duell spielen dann Korea und die Niederlande den dritten Rang aus.

Gruppe C:

Brasilien hat nach Siegen über Frankreich und Rumänien den ersten Platz sicher, die beiden europäischen Vertreter kämpfen nun im direkten Duell um den zweiten Tabellenplatz. Dem Vizeweltmeister reicht bereits ein Remis, weil die Rumäninnen gegen Japan bereits einmal gepatzt haben. Was für das Team von Radu voina der Nachteil ist, haben die Asiatinnen nun als Pluspunkt, zumal man mit Kuba die vermeintlich leichteste Aufgabe zum Schluss zugewiesen bekommen hat, während sich Tunesien mit derzeit zwei Zählern auf dem Konto gegen Brasilien behaupten muss, falls Japan doch noch stolpern würde. Mehr als der vierte Rang ist für Japan und Tunesien allerdings nicht mehr drin, Kuba steht hingegen bereits als Sechstplatzierter fest.

Gruppe D:


Uruguay hat nach dem Derbyerfolg über Argentinien noch Chancen auf den Achtelfinaleinzug. Die Entscheidung wird im direkten Duell gegen die Elfenbeinküste fallen und der Sieger trifft im Achtelfinale auf Gastgeber Brasilien. Den Afrikanerinnen reicht aufgrund der besseren Tordifferenz bereits ein Unentschieden zum Einzug unter die besten 16. Argentinien ist hingegen durch die gestrige Niederlage auf dem sechsten Platz und kämpft nun im Presidents Cup gegen Kuba. Spannend verspricht es an der Tabellenspitze zu werden. Einen Sieg Kroatiens gegen Argentinien vorausgesetzt, könnte sich Dänemark gegen Schweden sogar noch eine Niederlage mit zwei Toren leisten, um den ersten Platz zu behaupten. Bei einem Sieg mit drei Toren wäre der Vizeeuropameister hingegen vorne und verliert das Team von Jan Pytlick gar mit acht Toren, dann wäre der EM-Vierte gar nur auf Platz drei. Kroatien hat trotz des Sieges über Schweden am gestrigen Tag nur einen Chance auf den zweiten Platz, wenn Dänemark gegen Schweden punktet.

 

 

 


Autor: handball-world.com