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Mit 22:25 gegen Angola WM-Achtelfinale und Olympia-Qualifikation verpasst

Die deutschen Handballerinnen haben am Freitag zum Abschluss der WM-Vorrunde gegen Afrikameister Angola mit 22:25 (10:14) verloren.

Damit verpasste das Team von Bundestrainer Heine Jensen nicht nur das Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Brasilien, sondern auch den Verbleib in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London.

„Wir waren nicht gut genug. Die Tabelle lügt nicht. Dazu müssen wir uns verhalten”, sagte Jensen. „Vor der WM haben wir positive Tendenzen gezeigt. Damit sind die eigenen Erwartungen gestiegen. Aber die wollen wir haben, weil wir unter den Besten mitspielen wollen. Davon sind wir leider ein Stück weg.”

Am vergangenen Samstag hatte Kapitänin Isabell Klein und ihre Mitspielerinnen noch gegen Olympiasieger und Rekord-Europameister Norwegen (31:28) begeistert. Dieser Weg konnte gegen Montenegro (24:25), China (23:22) und Island (20:26) nicht fortgesetzt werden. „Es fehlt noch an Qualität in dieser Mannschaft. Das muss man eindeutig sagen”, meinte DHB-Präsident Ulrich Strombach. „Das Spiel gegen Norwegen hat vielen und auch mir die Sicht für die Realität verstellt.”

Die deutsche Delegation muss bereits am Samstag nach Sao Paulo umzuziehen, wo am Sonntag um 14:45 Uhr gegen Kasachstan das erste Spiel um die Plätze 17 bis 20 auf der Agenda steht. Die letzte Partie findet am Montag statt. Für Dienstag, 13. Dezember, ist der Rückflug geplant.

Mit einer „unterirdischen Chancenverwertung” (Jensen) brachte sich die deutsche Mannschaft gegen einen konstant aufspielenden Afrikameister um ihre Chance, noch das Achtelfinale zu erreichen. Hätte Torfrau Clara Woltering nicht brillant gehalten, dann wäre die erste Niederlage im zehnten Vergleich mit Angola frühzeitig entschieden gewesen.

„Wir müssen uns alle in die Pflicht nehmen. Wir haben uns alle gefreut, dass wir das Ergebnis der EM 2010 korrigiert haben”, sagte Jensen. „Im Januar war Brasilien weit weg, jetzt ist London weg. Und jetzt müssen wir gucken, wie wir bis 2016 richtig gut werden, wenn die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro stattfinden. Und wenn 2017 die WM nach Deutschland kommt, dann müssen wir mit der Perspektive arbeiten.”

Angola - Deutschland 25:22 (14:10)

Angola: Tavares, Branco, Barbosa; Viegas, Barros (3/1), Calandula (4), Morais, Almeida (3), Guialo, Fernandes, L. Kiala (8), Andre, Bernardo (2), Carlos (1), M. Kiala (4/2), Quitongo

Deutschland: Englert, Schülke, Woltering; Klein (3), Mietzner (2/1), Augsburg (1), Müller, Loerper (1/1), Krause (3), Richter (2/1), Langkeit, Melbeck (7), Althaus, Nadgornaja (1), Wohlbold (2), Schulze

Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien). - Zuschauer: 400. - Siebenmeter: 4/3:5/3 (Schülke hält gegen M. Kiala - Mietzner an den Pfosten, Loerper an die Latte). - Zeitstrafen: 6:12 Minuten (Almeida, Fernandes, L. Kiala - Melbeck, Althaus, Wohlbold, Klein, Müller, Mietzner).

Spielfilm: 1:0 (2.), 3:5 (11.), 7:7 (18.), 11:7 (26.), 12:10 (29.), 14:10 - 14:11 (33.), 16:11 (35.), 16:13 (38.), 17:13 (40.), 20:14 (45.), 21:18 (52.), 23:18 (53.), 24:21 (59.), 25:22.

 

 

 

 

Autor: dhb