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Vorsicht! Stolperfalle Pokal – Elfen treten im DHB-Pokal gegen Neckarsulm an

In Pokal-Wettbewerben sind schon so manche große Mannschaften gestürzt, dass wollen die Handballerinnen von Bayer Leverkusen am Samstag (19.00 Uhr) vermeiden und ins Achtelfinale des DHB-Pokals einziehen.

Gegen die Neckarsulmer Sport-Union, ihres Zeichens Tabellenführer in der Baden-Württemberg-Oberliga, sind die Rheinländerinnen der klare Favorit. Im Duell mit dem Viertligisten ist ein Sieg Pflicht. "Die Rollen in dieser Partie sind eindeutig verteilt. Wir werden sicher nicht den Fehler machen und den Gegner nicht ernst nehmen, nur weil der drei Klassen tiefer spielt", sagte Trainerin Renate Wolf am Vortag der Begegnung.

Ohne übertriebenes Understatement betreiben zu wollen, schätzt Wolf die Aufgabe beim Außenseiter alles andere als einfach ein. Und das hat Gründe: Mit Martina Fritz, Kathrin Fischer, Nicola Freudemann und Hannah Breitinger haben die Süddeutschen vier Spielerinnen in ihren Reihen, die in der Bundesliga keine Unbekannten sind. Vor allem Fritz gehörte bei Frisch Auf Göppingen jahrelang zu den tragenden Säulen und prägte das Spiel der Grün-Weißen wie kaum eine andere. In Neckarsulm gehört sie trotz ihrer mittlerweile 30 Lenzen zu den Führungsspielerinnen und peilt mit ihrem Team in dieser Saison den erneuten Aufstieg an. Nach 44:0 Punkten in der vergangenen Spielzeit und dem Aufstieg mischt Neckarsulm auch die neue Liga auf und steht mit 24:2 Punkten souverän an der Tabellenspitze.

Mit Trainer Emir Hadzimuhamedovic steht zudem ein echter Handball-Fachmann an der Seitenlinie der Württembergerinnen: Der Bosnier trainierte unter anderem Metzingen sowie Göppingen und rettete Sindelfingen in der Saison 2009/2010 vor dem Abstieg aus der ersten Liga. Leverkusens Rückraumspielerin Laura Steinbach und Torhüterin Laura Glaser hatte der 42-jährige bereits unter seinen Fittichen.

Für das Neckarsulmer Team ist die Partie gegen die Elfen nach eigener Aussage ein Highlight, auf das vor allem die jungen Spielerinnen brennen. Die Rheinländerinnen hingegen wollen nach der Heimniederlage gegen die Bad Wildungen Vipers und dem Punktgewinn unter der Woche in Leipzig ihrer Favoritenrolle gerecht werden und die englische Woche mit einem Weiterkommen abschließen. Mit Tempospiel, einer aggressiven Abwehr und konsequenten Abschlüssen soll dem Gastgeber von Anfang an deutlich gemacht werden, wer in die nächste Runde einzieht. "Ich habe meiner Mannschaft deutlich gemacht worum es geht und ich erwarte, dass sie auch so auftritt. Ein Weiterkommen in die nächste Runde ist Pflicht", so Wolf.

Auch Nationalspielerin Laura Steinbach warnt davor den Gegner zu unterschätzen. "Dieses Spiel wird kein Selbstläufer. Die Mannschaft ist deutlich stärker als die vierte Liga und in der Lage höherklassige Teams zu ärgern", sagte Steinbach. Die 26 Jahre alte Spielführerin, derzeit gefährlichste Angreiferin bei den Elfen, fordert vor allem Disziplin. "Wir dürfen uns auf gar nichts einlassen und müssen unser Spiel aufziehen", so Steinbach weiter.

 

 

Autor: fga