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Elfen wollen in Frankfurt "clever agieren und Tempospiel nutzen"

Nach dem lockeren Weiterkommen im DHB-Pokal (36:19 gegen Neckarsulm) wollen die Handballerinnen von Bayer Leverkusen nun auch in der Liga wieder in die Erfolgsspur. Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg, sind die Elfen am Samstag (16.00 Uhr) gegen Frankfurt/Oder gefordert.

Im Duell bei den punktgleichen Oderstädterinnen geht es vor allem darum Platz fünf zu behaupten und damit in Reichweite der Spitzengruppe zu bleiben. Der Unterlegene verliert vorerst den Anschluss. "Diese Partie ist sehr wichtig für uns. Nach dem guten Auftritt in Leipzig wollen wir endlich wieder einen Sieg einfahren", sagte Bayer-Trainerin Renate Wolf. Die 54 Jahre alte ehemalige Nationalspielerin stellt sich in der Brandenburghalle auf eine enge Partie ein, in der sie von ihren Schützlingen vor allem taktische Disziplin verlangt. "Spiele zwischen Frankfurt und Leverkusen waren immer hart umkämpft, dass wird auch diesmal wieder so sein. Wichtig wird sein, dass wir clever agieren und vor allem unser Tempospiel nutzen", so Wolf weiter.

Von großer Bedeutung wird auch die Defensivarbeit gegen den starken Frankfurter Rückraum sein. Anders als im Hinspiel, was die Rheinländerinnen zum Saisonauftakt 30:34 verloren, gilt es vor allem Friederike Gubernatis (neun Tore) und Christine Beier (sechs Tore) besser in den Griff zu bekommen. Über die Torgefährlichkeit von Nationalspielerin Franziska Mietzner, die für den FHC bereits über 1000 Pflichtspieltore erzielt hat, bedarf es keiner Worte. Mit 87 Treffern liegt die 23 Jahre alte Rückraumspielerin erneut an der Spitze der Torschützenliste. In der Brandenburghalle kommt es damit auch zum Duell der beiden "Ballerfrauen" der Liga. Elfen-Spielführerin Laura Steinbach, derzeit in herausragender Form, liegt mit 59 Treffern aus dem Feld sogar vor ihrer Nationalmannschaftskollegin, die auf 55 Feldtore kommt.

Frankfurt allerdings allein auf Mietzner zu beschränken, wäre fatal und würde der Mannschaft von Trainer Dietmar Schmidt nicht gerecht werden. "Diese Mannschaft ist sehr eingespielt und von jeder Position gefährlich", erklärt Wolf. Neben guten individuellen Qualitäten funktionieren die Oderstädterinnen auch als Team: Im Nachholspiel gegen Vize-Meister Buxtehuder SV holte der FHC am Mittwoch einen 12:17-Rückstand auf und erkämpfte sich einen 23:22-Heimsieg. Die Elfen stehen in der Brandenburghalle vor einer schweren Auswärtsaufgabe, fahren dennoch optimistisch Richtung Brandenburg. "Wir sind gerüstet, haben die Woche gut trainiert und sind natürlich nicht ohne Chance", so Wolf.

Personell gesehen muss die 54-jährige aber erneut improvisieren. Neben den langzeitverletzten Joyce Hilster und Anne Krüger muss Wolf auch auf Kim Naidzinavicius verzichten. Die 20 Jahre alte Rückraumspielerin, vor allem in der Abwehr eine feste Größe, fällt mit einer Nierenbeckenentzündung voraussichtlich nicht nur in Frankfurt aus.

Autor: fga