HBF

 

WM 2017

Aktion Goldtore

Banner

 

Förderer der Aktion Goldtore 

 Die Werkselfen als App

Newsletter

Wildcats

 

SEAT

 

Nervenstarke Elfen besiegen Celle

Die Elfen machten es wieder einmal spannend. Um den 27:23-Heimerfolg gegen SVG Celle mussten die Bayer Handballerinnen lange bangen. Genau genommen, bis zwei Minuten vor Schluss.

Doch dann sollte das Pendel endgültig zu Gunsten der Elfen ausschlagen. Kathrin Schulz traf erst den rechten und mit dem Abpraller den linken Pfosten, der Ball landete bei den Bayer Handballerinnen und im Gegenzug traf Denisa Glankovicova zum 26:23. In der Schlussminute konnte dann Nadine Krause ihre starke Leistung mit ihrem achten Tor zum Endstand krönen. Für die Gäste aus Niedersachsen traf Renee Verschuren (5/1) am häufigsten.

Beide Teams fanden in der Offensive gut in die Partie. Während sich Celle vor allem über seine Rückraumspielerinnen seine Tore erarbeitete, konnten die Elfen gleich von mehreren Positionen Gefahr ausstrahlen. Ob Steffi Egger vom Kreis, Marlene Zapf von Rechtsaußen oder Nadine Krause aus dem Rückraum. Die Partie hatte deutlich Fahrt aufgenommen, nach dem 4:5 (9.) entschied sich Renate Wolf die unter der Woche erkrankte Valentyna Salamakha ins Tor zu beordern. Ein Trumpf, der stechen sollte.

Die Keeperin sollte zum großen Rückhalt avancieren und die SVG-Offensive zur Verzweiflung treiben. Salamakhas Paraden und eine aggressivere Deckung ermöglichten den Elfen nach dem 4:6 (11.) die Partie zu drehen und auf 9:6 (19.) davonzuziehen. Kurz vor dem Treffer von Denisa Glankovicova hatte Martin Kahle seine Auszeit genommen, da sein Team nun von einer Konterwelle überrannt zu werden. Celle fing sich zwar, doch die Elfen hatten das Spiel unter Kontrolle und zogen in einer Überzahl bis auf fünf Tore davon, ehe die Gäste zur Pause auf 13:10 verkürzten.

Celle startete im zweiten Durchgang mit einer defensiveren 6:0-Formation. Doch die Elfen hatten in Laura Steinbach die passende Antwort parat. „Wenn man gegen uns offensiver deckt, um Laura aus dem Spiel zu nehmen, dann haben wir eben unsere beweglicheren Rückraumspielerinnen, die die Räume nutzen können“, analysierte Renate Wolf, denn die Kapitänin nahm nun Fahrt auf und hielt den Gegner mit ihren platzierten Distanzwürfen auf Abstand.

Celle gab sich jedoch nicht vorzeitig geschlagen, doch Martin Kahle musste einräumen, dass „uns am Ende immer das eine Tor fehlte, um mal richtig in Schlagdistanz zu kommen.“ Renate Wolf haderte ein wenig mit der taktischen Disziplin ihrer Schützlinge, die „immer mal wieder etwas nicht Besprochenes ausprobieren“ wollten. So blieb es die „eng umkämpfte Partie“, die beide Trainer gesehen hatten bis eben zu jener vorletzten Minute, als Fortuna eine Elfe wurde.

TSV BAYER 04 LEVERKUSEN – SVG CELLE 27:23 (13:10)

Leverkusen: Hagel, van Dorst, Salamakha
Zapf 6/2, Egger 4, Hambitzer, E. Garcia, Kinlend, Bovenberg, Glankovicova 4, Krause 8/2, Naidzinavicius, Steinbach 5, Jochin

Celle: Tanaka, Peschel
Comans 2, Geier 2, Lehnhoff, Verschuren 5/1, Antonewitch 3, E. Schulz 2, Ahrens, Vasilescu 2/1, Meomartino, Loest 3, K. Schulz 3, Büttner 1

Strafminuten: 0/4
Siebenmeter: 4/5 ; 2/2
Schiedsrichter: Dinges / Kirsch
Zuschauer: 560

 

 

Autor: Christian Stein