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Elfen legen gegen Oldenburg fünf Tore vor

Die Elfen haben sich mit einer engagierten und konzentrierten Vorstellung über 60 Minuten erarbeitet und das Hinspiel gegen den VfL Oldenburg mit 26:21 (14:11) gewonnen.

Laura Steinbach und Kim Naidzinavicius (je 8) waren die erfolgreichsten Torschützinnen bei den Bayer-Handballerinnen, bei Oldenburg traf Wiebke Kethorn (6) am häufigsten.

 

 

Samstag Nachmittag, auch wenn mit Leverkusen und Oldenburg die beiden fairsten Mannschaften der Liga sich duellierten, es war keineswegs Zeit für Kaffeeklatsch. Beherzt gingen die Elfen in der Abwehr von der ersten Minute zu Werke und agierten auch in der Offensive zielstrebig. Die Folge war eine frühe 2:0-Führung, die den Bayer-Handballerinnen zum optimalen Start verhalf.

 

Der VfL Oldenburg musste zudem früh auf Angie Geschke verzichten, die sich als vorgezogene Abwehrspielerin bei dem Versuch die dynamische Denisa Glankovicova aufzuhalten, eine Gesichtsprellung zuzog. Die Gäste waren kurze Zeit verunsichert und gerieten gar mit fünf Toren (9:4) in Rückstand. Doch Leszek Krowicki zog sein Team auf eine defensivere 6:0-Formation zurück und kämpfte sich so über schnelles Umschalten fast postwendend zum Ausgleich.

 

Als Laura van der Heijden dann zum 10:10 (24.) ausglich sah sich Renate Wolf zur Auszeit gezwungen. Die Elfen fanden ihre spielerische Linie wieder, profitierten jedoch auch von den ersten Zeitstrafen, die sich der VfL mit einer ebenfalls aggressiven Deckung einfing. Nachdem Laura Steinbach von der Siebenmeterlinie die kurze Torflaute beendet hatte, war war Denisa Glankovicova, die mit einem Doppelpack auf drei Tore stellte, mit dem dann beim Stand von 14:11 die Seiten gewechselt wurden.

 

Es sollten weiterhin nur Nuancen sein, die in diesem Duell auf Augenhöhe den Ausschlag geben sollten. Die Gäste blieben vor allem durch ihre niederländischen Nationalspielerinnen Lois Abbingh und Laura van der Heijden im Spiel, bei den Elfen konservierte Valentyna Salamakha ihre starke Form und auch Kim Naidzinavicius übernahm viel Verantwortung und erhöhte beim 21:16 (44.) erneut auf fünf Tore.

 

Angie Geschke versuchte noch einmal auf die Zähne zu beißen und kehrte auf das Parkett zurück. Doch auch durch eine immer wieder variierende Deckung ließen sich die Hausherrinnen nicht von ihrer Linie abbringen. Oldenburg hingegen zeigte Nerven, nachdem Lois Abbingh beim Meckern noch wohlwollend ermahnt wurde, musste Wiebke Kethorn neunzig Sekunden vor dem Ende der Partie vom Parkett. Nachdem Laura Steinbach kurzzeitig noch einmal auf sechs Tore erhöhen konnte, war Angie Geschke per Siebenmeter der Treffer zum 26:21-Endstand vorbehalten.

 

"Es ist noch nichts vorbei. Fünf Tore sind heutzutage aufzuholen", sagte VfL-Coach Leszek Krowicki nach der Partie. "Wir müssen aber natürlich ganz anders auftreten." Wolf meinte: "Ich bin froh. Wir haben gegen die offensive Abwehr Oldenburgs Risiko gehen müssen. Aber das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat taktisch die Vorgaben umgesetzt."

 

TSV Bayer 04 Leverkusen - VfL Oldenburg 26:21 (14:11)

Leverkusen: Hagel, van Dorst, Salamakha

Zapf 2/1, Jörgens, Egger 2, Hambitzer, Bovenberg, Glankovicova 4, Hilster, Naidzinaviciius 8/3, F. Garcia 2, Steinbach 8/2, Jochin

 

Oldenburg: Renner, Wester

Badenhop, Birke 2, Hetmanek, Schirmer 2, Wenzl 1, Abbingh 3, van der Heijden 3, Kethorn 6, Neuendorf 2/2, Geschke 2/1, Barger, Winter

 

Strafminuten: 2/8

Siebenmeter: 6/8 ; 3/4

Schiedsrichter: Fleisch/Rieber

Zuschauer: 650