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Elfen wollen ins Halbfinale - Liveübertragung im Internet

Die Basis ist da, erreicht aber noch lange nichts: Die Handballerinnen von Bayer Leverkusen können nach dem 26:21-Heimsieg gegen den VfL Oldenburg mit einem gewissen Selbstbewusstsein ins Rückspiel am Mittwoch (19 Uhr, live bei hbf-video.net) gehen. Wohl wissend, dass fünf Tore im Handball nicht viel sind, ist das Halbfinale der deutschen Meisterschaft zum Greifen nahe.

"Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft, mehr aber auch nicht. Oldenburg ist in der Lage diesen Vorsprung aufzuholen, das haben wir vor wenigen Wochen selber erfahren", sagte Trainerin Renate Wolf. Gemeint hatte die 54 Jahre alte ehemalige Nationalspielerin den 18. März - zur Halbzeit führten die Rheinländerinnen im Hauptrundenspiel noch mit 15:11, am Ende hieß es nach einer desolaten zweiten Hälfte sowie kollektivem Versagen 25:32.

 

Aber im Lager der Elfen geht der Blick nach vorne, der Sieg gegen das beste Team der Rückrunde hat Sicherheit und vor allem Selbstvertrauen gegeben. "Wir fahren nicht nach Oldenburg, um den Vorsprung zu verwalten, das wäre fatal. Das Spiel fängt bei null an und wir wollen ins Halbfinale", erklärte Spielführerin Laura Steinbach. Der deutsche Rekordmeister strebt seit Einführung der Play-offs in der Saison 2005/2006 die sechste Halbfinal-Teilnahme an, in Oldenburg müssen sich die Elfen aber auf einen heißen Fight einstellen.

 

"Fünf Tore Rückstand sind ein bisschen ’was. Aber eben auch nicht zu viel", sagt beispielsweise Angie Geschke. Geschke wird hochmotiviert in die Partie gehen, schied sie in Leverkusen doch bereits nach acht Minuten mit einer schweren Gesichtsprellung aus und konnte ihrer Mannschaft erst in der Endphase wieder helfen. Und die Nationalspielerin, reine Instinkt- und Straßenhandballerin, kann in entscheidenden Spielen den Unterschied ausmachen. Geschke jedenfalls brennt auf die Begegnung mit den Elfen ("Wir wissen genau, was wir jetzt zu tun haben") und erhält dabei Unterstützung von ihrem Trainer. "Fünf Tore aufzuholen, ist absolut möglich", sagte Leszek Krowicki schon kurz nach dem verlorenen Hinspiel.

 

Die Niedersachsen fahren nach der überraschend deutlichen Niederlage voll nach der Devise "Angriff ist die beste Verteidigung" und bauen zusätzlich auf den achten Mann im Rücken. Leverkusen dagegen will, wie schon im Hinspiel mit taktischer Disziplin und einer stabilen Defensive glänzen. Und sich vor allem auch in kritischen Situationen nicht aus der Ruhe bringen lassen: "Egal ob Rückstand oder nicht, wir müssen unseren Stiefel spielen. Oldenburg wird ohne Gnade anrennen, da müssen wir über 60 Minuten kühlen Kopf bewahren", sagt Kreisläuferin Franziska Garcia Almendaris.

 

Fünf Tore hin oder her, in Oldenburg treffen erneut zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander, die sich bei einem Weiterkommen gleich den "Kick" für das Final Four im DHB-Pokal am kommenden Wochenende in Göppingen holen. Dort könnten sich beide Mannschaften in einem möglichen Finale dann erneut gegenüberstehen.