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Elfen erreichen mit starker Leistung das Halbfinale

Die Elfen stehen im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Dank einer starken Leistung in Abwehr und Angriff reichte den Bayer-Handballerinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein 28:28-Unentschieden in Oldenburg, um dan des 26:21-Hinspielerfolges in die nächste Runde einzuziehen.

Die meisten Tore erzielte dank ihrer Nervenstärke von der Siebenmeterlinie Mannschaftskapitänin Laura Steinbach. Bei Oldenburg, dem erfolgreichsten Team 2012, wussten nur Angie Geschke (14/5) und Laura van der Heijden (7/1) zu überzeugen. Im Halbfinale (Mittwoch, 02.05. um 19.30 Uhr in der Smidt ARENA) treffen die Elfen nun auf den Thüringer HC, der sich mit 56:51 (29:26, 27:25) gegen die HSG Blomberg-Lippe durchsetzte.

 

 

Wie schon im Hinspiel legten beide Mannschaften wert auf eine starke Abwehrleistung. Der VfL vertraute auf seine 3:2:1-Formation mit Angie Geschke auf der Spitze, die Elfen setzten auf ihren stabilen 6:0-Verband. Tore waren aber auch Mangelware, weil sowohl Julia Renner, wie auch Valentyna Salamakha zwischen den Pfosten von Beginn an ihre Zeichen setzen konnten. Bei Oldenburg zeigte sich im Vergleich zum ersten Spiel auch der Rückraum in besserer Verfassung. Laura van der Heijden ging kompromisslos in den Deckungsverbund und holte so gleich zu Beginn zwei Zeitstrafen gegen Franziska Garcia, wie auch etliche Siebenmeter heraus.

 

Deutlich absetzen konnte sich der VfL trotz dieser Überzahlsituationen nicht. Die Elfen blieben vor allem durch die nervenstarke Kim Naidzinavicius auf Tuchfühlung, mehr als zwei Tore Vorsprung sollten sich die Hausherrinnen nicht erarbeiten und selbst als die stark agierende Geschke ihren zweiten Gegenstoßtreffer zum 11:8 setzten, hatten die Elfen durch Treffer von Steinbach und Egger zum direkten Anschlusstreffer die passende Antwort parat. Mit einem knappen 14:12 wurden dann die Seiten gewechselt.

 

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Elfen, die nun auch die Nahtstellen der Oldenburger Abwehr gezielt suchten und sich so Strafwurfchancen erarbeiteten, während man in der eigenen Abwehr nun kompakter stand und so durch vier Treffer in Folge nicht nur in der Gesamtaddition, sondern auch in der EWE-Arena den Spielstand vorlegten (14:16). Oldenburg spielte im Angriff zu kopflos, Leszek Krowicki war angesichts des Drei-Tore-Rückstands (16:19, gesamt 37:45) schon zwanzig Minuten vor dem Ende zu einer Auszeit gezwungen.

 

Eine „hundertprozentige von Julia Renner vereitelte Chance und ein technischer Fehler – den Elfen sollte schnell klar werden, dass man sich gegen den VfL keine Nachlässigkeiten erlauben kann. Das machte Trainerin Renate Wolf auch gleich nach dem 19:19-Ausgleich (43.) ihren Schützlingen deutlich. Die Elfen holten nun zum endgültigen Schlag aus, schienen beim 20:24 (48.) schon sicher im Halbfinale. Doch Oldenburg probierte noch einmal alles und stellte auf eine 4:2-Abwehr um.

 

Erneut kämpfte sich der VfL zum Ausgleich heran, doch mehr ließen die Bayer Handballerinnen nicht zu. Als sich Denisa Glankovicova zum 24:26 (56.) durchtankte, war die Entscheidung gefallen. Oldenburg wollte jedoch mit aller Macht nicht mit einer Niederlage die Saison beenden und nutzte die Schlussminute noch durch Treffer von Wenzl und Geschke zum 28:28-Endstand.

 

VfL Oldenburg - TSV Bayer 04 Leverkusen 28:28 (14:12)

Gesamt: 49:54

Oldenburg: Renner, Wester

Badenhop, Birke 1, Hetmanek, Schirmer 1, Wenzl 3, Abbingh, van der Heijden 7/1, Kethorn 1, Neudendorf 1, Geschke 14/5, Barger, Winter

Leverkusen: Hagel, van Dorst, Salamakha

Zapf 4, Egger 4, Hambitzer, E. Garcia, Bovenberg, Glankovicova 3, Hilster 1, Naidzinavicius 5/2, F. Garcia, Steinbach 9/6, Jochin 2

Schiedsrichter: Brauer/Holm

Strafminuten: 2/4

Siebenmeter: 6/7 ; 8/9