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Elfen besiegen THC nach großer kämpferischer Leistung

Mit einer großen kämpferischen Leistung haben die Elfen den Deutschen Meister Thüringer HC mit 26:25 (11:12) besiegt und sich somit vor dem entscheidenden Rückspiel in Bad Langensalza ein kleines Polster erarbeitet. Laura Steinbach (8/4), Kim Naidzinavicius und Anne Jochin (je 4) waren die erfolgreichsten Torschützinnen für die Bayer-Handballerinnen. Für die im Vorfeld klar favorisierten Gäste trafen Nadja Nadgornaja (10/5) und Petra Popluharova (7) am häufigsten.

 

Die Favoritenrolle war vor dem Halbfinale klar verteilt. Als letztjähriger Doublesieger und ohne die Belastungen des Frauen Final 4 angereist erwischte der Thüringer HC auch dank seiner Torhüterin Maike März den besseren Start in die Partie. Aber auch die Elfen stellten einen stabilen Defensivverbund und blieben so auf Tuchfühlung mit den Gästen und glichen so auch zum 4:4 (12.) aus.

 

Mit den ersten personellen Wechseln stellte Trainerin Renate Wolf die Abwehr jedoch von einer 6:0-Formation auf eine offensivere 5:1-Deckung um. Franziska Garcia sollte fortan die Kreise von fortan die Kreise des thüringischen Rückraums stören. Vor allem Valentyna Salamakha war es mit ihren Paraden zu verdanken, dass die Bayer-Handballerinnen erst sechs Minuten vor dem Ende des ersten Durchgangs angesichts eines 6:10-Rückstandes zur Auszeit gezwungen waren.

 

Mit der Rückkehr von Laura Steinbach kam neuer Elan auf das Parkett. Die Mannschaftskapitänin erzielte nicht nur das 7:10 per Strafwurf und das 8:11 mit einem Kracher aus dem Rückraum, sondern eroberte sich anschließend auch noch einen Ball in der Deckung und verkürzte per Gegenstoß auf zwei Tore. Herbert Müller sah sich nun ebenfalls zur Auszeit gezwungen, doch die Elfen hatten nun ins Spiel gefunden und erkämpften sich mit einem Doppelschlag von Marlene Zapf noch vor der Pause den Anschluss zum 11:12.

 

Nach dem Seitenwechsel sollten die Elfen den besseren Start erwischen und gar mit 14:12 (34.) in Führung gehen. Die Elfen überzeugten nun spielerisch, während die Gäste vor allem durch Siebenmeter den Anschluss hielten. Bis auf drei Tore (20:17) konnten sich die Hausherrinnen absetzen und der große Favorit schien mächtig zu wanken. Mit der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr und der Nachnominierung von Lydia Jakubisova sollte der THC zum 23:23 (54.) ausgleichen, doch die Elfen hielten nun mit aller Macht dagegen, wollten unbedingt den Prestigeerfolg gegen den Titelverteidiger, den Elli Garcia schließlich mit dem Treffer zum 26:25-Endstand sicherstellte.

 

TSV Bayer 04 Leverkusen – Thüringer HC 26:25 (11:12)

 

Leverkusen: Hagel, van Dorst, Salamakha

Zapf 3, Egger 1, Hambitzer, E. Garcia 3, Bovenberg, Glankovicova 1, Hilster 1, Naidzinavicius 4, F. Garcia 1, Steinbach 8/4, Jochin 4

 

Thüringer HC: Eckerle, März

Nadgornaja 10/5, Schröder, Reiche, Karsten, Snelder 2, Popluharova 7, Engel 4/2, Stuparicova, Borges Mesquita 1, Jakubisova 1, Wohlbold, Geiger

 

Strafminuten: 4/8

Siebenmeter: 4/4 ; 7/8

Schiedsrichter: Moles/Pittner