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Franziska Garcia: "Können von einer erfolgreichen Saison sprechen"

Es war eine durchaus ungewöhnliche Saison für die Elfen. „Was bleibt stehen?“, fragt sich auch Franziska Garcia-Almendaris in ihrem Blog auf der Elfen-Facebookseite. „Halbfinale Meisterschaft, den THC wirklich lange geärgert, "Vize" im DHB-Pokal und Viertelfinale Europapokal. Ich denke im Großen und Ganzen keine schlechte Saison oder?“

 

Doch Renate Wolfs Allzweckwaffe ist noch „ein wenig gespalten, wenn ich ein persönliches Saisonfazit ziehen soll“, denn die 28-Jährige hätte nach den Titelgewinnen mit dem Thüringer HC im Vorjahr gerne mindestens eine Trophäe ins Rheinland geholt. „Wenn du in einem Finale stehst und die Möglichkeit hast einen Titel zu gewinnen, dann ist es umso bitterer am Ende Zweiter zu sein“, befindet Garcia, kommt aber zu dem Schluss: „Oldenburg hat sich den Pokalsieg verdient geholt.“

 

„Wenn du ein Finale verlierst, bleibt immer ein negativer Beigeschmack. Egal, wie gut du vorher gespielt hast. Oder im Halbfinale gegen den THC: Beim 25:29 entscheiden Nuancen, wir hatten die Sensation in der Hand, am Ende steht aber wieder das Aus.“ Mit ein wenig Abstand wird jedoch vor allem die Erkenntnis, dass man in allen drei Wettbewerben erfolgreicher als im Jahr zuvor war, im Gedächtnis bleiben. „Alles in allem können wir mit dem richtigen Abstand von einer erfolgreichen Saison sprechen. Leverkusen spielt in der kommenden Saison wieder international und gerade in den Play-offs haben wir richtig gute Partien abgeliefert.“

 

„Wir haben uns – wie in allen Spielzeiten zuvor - in der nationalen Spitze etabliert, Leverkusen ist und bleibt eine der Top-Adressen im deutschen Frauenhandball“, resümiert Garcia-Almendaris, die jedoch die Früchte ihrer eigenen Leistung nicht mehr ernten wird. „Gesundheit und Job gaben letztlich den Ausschlag, die Handballschuhe an den berühmten Nagel zu hängen.“