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Sika-Cup: Elfen schaffen Halbfinaleinzug

Zum Auftakt des zweiten Vorrundentages setzte es eine Niederlage, doch mit zwei weiteren Siegen, einem Remis und insgesamt 7:5 Zählern auf dem Punktekonto behaupteten die Elfen den 3. Tabellenplatz beim 52. Sika-Cup.

 

Im Halbfinale geht es nun gegen das Team Tvis Holstebro. Anschließend warten im Finale oder dem Spiel um Platz 3 entweder Zvezda Zvenigorod oder Larvik HK. "Alles was jetzt kommt, ist Bonus", so Trainerin Heike Ahlgrimm. "Wir haben uns bei diesem hochkarätigen Turnier bislang sehr gut präsentiert."

Der Start in den zweiten Turniertag misslang allerdings. Vor allem in der ersten Halbzeit gegen Larvik HK, Champions-League-Sieger 2011, taten sich die Elfen schwer ins Spiel zu kommen. Das mit etlichen Weltklassespielerinnen, darunter auch vier Olympiasiegerinnen von London, gespickte Team aus Skandinavien hatte bereits zur Pause (3:11) die Kräfteverhältnisse klar gestellt.  Die Niederlage war bereits besiegelt, dennoch kämpften die Elfen in der zweiten Viertelstunde noch einmal und konnten so zumindest auf 14:21 verkürzen. "Wir hatten eine richtig schlechte erste Halbzeit, haben dann aber Moral bewiesen und die zweite gewonnen", bilanzierte Ahlgrimm.

 

Nervenstärke präsentierte man hingegen im Duell gegen den bis dahin verlustpunktfreien dänischen Erstligisten Team Tvis Holstebro. In einer temporeichen Partie wechselte die Führung immer wieder hin und her, doch zum Ende der beiden Halbzeiten sollten die Bayer-Handballerinnen immer wieder ihre Nervenstärke unter Beweis stellen. War es kurz vor der Halbzeit Denisa Glankovicova, die zur 8:7-Pausenführung sorgte, so war es zwei Sekunden vor dem Ende dann Ruta Latakaite-Willig, die mit dem 16:15 den zweiten Sieg sicherstellte. "Das war richtig gut", so Ahlgrimm, die nach dem gestrigen Ausfall von Naiara Egozkue in dieser Partie auch schon nicht mehr auf Marlene Zapf setzen konnte.

 

Im dritten Spiel des Tages gegen Zagłębie Lubin konnten die Elfen auf 6:4 Zähler ausbauen. Gegen das punktlose Schlusslicht dominierten die Bayer-Handballerinnen das Spielgeschehen von Beginn an. Die mit Kim Naidzinavicius und Pia Adams im Mittelblock agierende Abwehr erspielte sich bereits früh einen Vier-Tore-Vorsprung und ging mit einem 9:6 in die Halbzeit. Zwischenzeitlich bereits mit fünf Toren vorne, kämpfte sich Polens Vizemeister noch einmal bis auf zwei Tore heran. Doch auch dank wichtiger Tore von Jennifer Jörgens und Denisa Glankovicova gelang am Ende ein verdienter 17:13-Erfolg.

 

Im letzten Spiel des Tages fiel dann zwischen den Elfen und dem TuS Metzingen die Entscheidung um den letzten Platz im Halbfinale. Die Elfen benötigten noch einen Zähler und den holte sich das Team mit einem Kraftakt. "Wir waren im vierten Spiel einfach platt. Da mussten wir kämpfen und haben dann den verdienten Lohn eingefahren, weil wir gerackert haben", so Ahlgrimm. Mehrmals behielt man die Ruhe und ließ sich auch von kleineren Rückständen nicht aus dem Konzept bringen. Am Ende der beiden Halbzeiten demonstrierte man dann Nervenstärke und konnte sowohl eine 8:7-Pausenführung, wie auch später den 14:14-Endstand erzielen.