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Ohne Latakaite-Willig gegen THC

"Der Ausfall von Ruta trifft uns richtig hart", so Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm vor dem ersten Bundesligaheimspiel am kommenden Sonntag (16.09., 16 Uhr) in der Smidt-Arena gegen den Deutschen Meister Thüringer HC.

Die Litauerin Ruta Latakaite-Willig hatte sich zum Bundesligastart einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt möglicherweise bis zu acht Wochen aus.

„Wir wollen international nach vorn kommen“, umschreibt THC-Trainer Herbert Müller die Zielvorgabe für die kommende Spielzeit. Dafür haben die Thüringerinnen den Kader noch einmal hochwertig verstärkt und Spielerinnen mit reichlich Erfahrung in der Königsklasse verpflichtet. Am bekanntesten ist die deutsche Nationalspielerin Anja Althaus, die nach fünf Jahren bei Viborg HK und unter anderem zwei Siegen in der Champions League in die Bundesliga zurückkehrt und künftig ein starkes Duo mit der Niederländerin Danick Snelder bildet. „Für mich als Trainer ist es ein Traum, den Kreis so besetzt zu haben“, freut sich Müller.

Doch auch die weiteren Neuzugänge stehen für hohe Qualität. Im Tor wird Katarina Tomasevic vom serbischen Meister Zajecar das Gespann um Maike März und Dinah Eckerle verstärken. Die Slowenin Ana Gros stand zuletzt im Mai noch im Endspiel der Champions League  und soll nun gemeinsam mit Katrin Engel und Lydia Jakubisova die rechte Angriffsseite beleben.

Auf der linken Außenbahn wurde mit Mie Augustesen eine Spielerin geholt, die nicht nur in der letzten Saison mit ihrem Verein Randers HK die dänische Meisterschaft gewann, sondern bereits 2010 bei der Europameisterschaft im All-Star-Team stand. Eines der größten Talente im europäischen Handball ist zudem die 18-jährige Österreicherin Sonja Frey, die nicht nur im zentralen Rückraum Kerstin Wohlbold, sondern auch auf dem Flügel Augustesen entlasten und an das europäische Spitzenniveau herangeführt werden soll.

"Der THC ist aufgrund seiner Neuzugänge absoluter Titelfavorit", so Ahlgrimm. "Die sind auf allen Positionen doppelt hochklassig besetzt." Und so lautet auch einmal mehr die Devise für die Elfen, bei denen im Vergleich zur Vorwoche auch die Youngster Pia Adams und Anna Seidel in den Kader rücken werden die Devise "befreit aufspielen und sehen, was dabei herauskommt."

Rund um das Spiel gegen den THC wird am Sonntag die neue Partnerschaft zwischen den Elfen und der Stiftung Deutsche Krebshilfe präsentiert. Als erste Bundesliga-Mannschaft tragen die Leverkusener Spielerinnen das Logo der Stiftung auf ihren Trikots. Bei Charity-Aktionen und Info-Veranstaltungen der Krebshilfe werden Spielerinnen nach Möglichkeit häufig vor Ort präsent sein, um die Arbeit der Stiftung zu unterstützen und dafür zu werben. Am Sonntag wird es in der Smidt-Arena Infostände und Aktionen der Krebshilfe geben, um die lebenswichtige Arbeit der Organisation weiter publik zu machen.