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Elfen unterliegen Deutschem Meister

„Der Sieg geht in Ordnung“, musste Trainerin Heike Ahlgrimm nach dem 25:30 ihrer Elfen gegen den THC konstatieren und ärgerte sich vor allem über die zu eiligen Abschlüsse in der ersten Halbzeit, durch die ihr Team letztlich ins Hintertreffen gerieten.

„In der ersten Halbzeit waren wir zu undiszipliniert im Angriff, die Abwehr stand eigentlich ganz gut“, urteilte Ahlgrimm.

 

 

Auch Gästetrainer Herbert Müller hatte bei seinen Spielerinnen eine Halbzeit lang „eine überragende Abwehr gesehen“ und entsprechend torarm verliefen die ersten 30 Minuten. Während der THC mit einer stabilen 6:0 Beton anrührte wollten die Elfen mit einer kurzen Deckung gegen Kerstin Wohlbold den Spielfluss beim THC stören. Kim Naidzinavicius kümmerte sich um ihre Nationalmannschaftskollegin, engte deren Räume erfolgreich ein und konnte gleichzeitig aber auch immer wieder noch den einen oder anderen Pass zwischen Nadja Nadgornaja und Katrin Engel erfolgreich erobern. Einen Sahnetag hatte auch Natalie Hagel erwischt, doch auch die Gäste hatten in Maike März eine starke Torfrau zwischen den Pfosten, die mit einem gehaltenen Siebenmeter auch einen frühen Zwei-Tore-Rückstand verhinderte.

 

Insgesamt dreizehn Minuten ohne Torerfolg blieben die Bayer-Handballerinnen – weil zur guten Leistung des Gegners sich die überhasteten Abschlüsse hinzugesellten. So waren es trotz einer frühen Auszeit und der ersten personellen Wechsel schnell fünf Tore Rückstand, ehe Marlene Zapf mit ihrem 3:7 (19.) die Elfen zurück in die Spur brachte. In der eng umkämpften Partie legten zunächst die Bayer-Handballerinnen, später dann der THC in Sachen Aggressivität noch einmal ein wenig zu, was dann auch zu den ersten Hinausstellungen führte. Dank einer doppelten Unterzahl mit sechs Toren (4:10) im Hintertreffen, nutzten die Elfen eine eigene Überzahl, um bis zur Pause wieder auf vier Tore zu verkürzen.

 

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann gezeigt, was wir können“, erklärte Ahlgrimm zu den zweiten dreißig Minuten, während Müller erklärte: „Bei uns war nur der Angriff gut. Wir müssen von allem noch etwas verfeinern.“ Es war ein offener Schlagabtausch, den die Gäste diesmal knapp mit 20:19 für sich entscheiden sollten. Die Elfen schafften nicht den Rückstand aus dem ersten Spielabschnitt entscheidend zu verkürzen und blieb immer mindestens vier Tore in Front.  Heike Ahlgrimm nutzte die volle Bankbreite ihres Kaders ohne dass es zu einem Substanzverlust nun kam. Die meisten Tore gingen für die Elfen auf das Konto von Kim Naidzinavicius (8/5), beim THC traf Nadja Nadgornaja (9/1) am häufigsten.

Rund um das Spiel gegen den THC wurde die neue Partnerschaft zwischen den Elfen und der Stiftung Deutsche Krebshilfe präsentiert. Als erste Bundesliga-Mannschaft tragen die Leverkusener Spielerinnen das Logo der Stiftung auf ihren Trikots und den Aufwärmshirts. Der Verkauf von T-Shirts zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe ist nur der Auftakt zu einer Reihe von Aktionen, die in dieser Saison auf dem Programm stehen. „Die Partnerschaft passt gut in unser Programm ‚Wenn Elfen helfen‘, was wir nun schon seit drei Jahren durchführen“, erklärte Geschäftsführerin Renate Wolf.

TSV Bayer 04 Leverkusen – Thüringer HC 25:30 (6:10)

 

Leverkusen: Hagel, Salamakha

Zapf 4/1, Egger, Glankovicova 5, Adams, Hilster 2, Naidzinavicius 8/5, Steinbach 4, Seidel, Jörgens 1, Comans 1

 

Thüringen: März, Tomasevic

Nadgornaja 9/1, Frey 2, Gros 2, Snelder 2, Popluharova, Augustesen 3, Engel 2/2, Althaus 3, Jakubisova 5/2, Wohlbold 2

 

Strafminuten: 8/12

Siebenmeter: 6/7 ; 5/7

Schiedsrichter: Thöne / Zupanovic

Zuschauer: 800