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Elfen am Samstag bei Aufsteiger Koblenz/Weibern gefordert

Ein neues Reiseziel steht für die Elfen am kommenden Samstag (29.09., 19.30 Uhr) auf dem Programm, die erfolgreichste Mannschaft der Bundesliga-Geschichte muss erstmals nach Koblenz in die Sporthalle Oberwerth.

Gastgeber Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern spielte bereits von 2003 bis 2005 als TuS Weibern in der ersten Liga und ist daher in der Beletage keineswegs unbekannt. Der Kader des Aufsteigers erst recht nicht: Trainerin ist die ehemalige ungarische Nationalspielerin Ildiko Barna, von 1988 bis 1991 in Leverkusen unter Vertrag. Auf dem Feld haben Vivi Kazaki, Maja Klingenberg und Kim Pappert eine Leverkusener Vergangenheit. Auch der jüngste Neuzugang der Vulkan-Ladies trug bereits das Bayerkreuz auf dem Trikot: Prudence Kinlend wird jedoch am Wochenende nicht zum Einsatz kommen, da der mit dem Erstspielrecht ausgestattete TuS Lintfort die Rückraumspielerin für die Partie beim ehemaligen Erstligisten Sulzbach/Leidersbach angefordert hat.



Vor allem Vivi Kazaki (12 Saisontore) zählt neben dem Stammrückraum um Ex-Nationalspielerin Svenja Huber (13/6), Spielmacherin Nadja Zimmermann und Shooterin Simone Salz (je 12) zu den Leistungsträgerinnen unseres nächsten Gegners. Um den Klassenerhalt zu realisieren, hat man bei den Vulkan-Ladies vor der Saison kräftig investiert. Vom Ligakonkurrenten Bad Wildungen Vipers kam die Schweizer Nationalspielerin Andrea Willimann als Verstärkung für die Abwehr und den Kreis, und aus Trier wurde Linksaußen Eva Lennartz ans Deutsche Eck geholt. Aus Polens Eliteliga kamen zudem Torhüterin Patrycja Mikszto (Gdynia) und Linkshänderin Yevheniya Knoroz (Piotrkow). Allerdings sind die Zugänge noch nicht vollends integriert, Barna vertraut deshalb meistens dem Team, das als TuS Weibern den Aufstieg schaffte.


Der Start in die Spielzeit verlief bislang erwartungsgemäß. Dem VfL Oldenburg und dem Frankfurter HC musste man sich zwar jeweils deutlich geschlagen geben, doch vor allem der Heimsieg gegen Bad Wildungen war im Kampf um den Klassenerhalt von enormer Bedeutung. „Wir können nur über das starke Kollektiv kommen“, sagt Bundesligaobmann Timo Hölscher über die größte Trumpfkarte der Vulkan-Ladies, die ihre Partie in Göppingen vom vierten Spieltag auf Mitte November verlegt haben und sich so die komplette Woche auf das Duell gegen die Elfen vorbereiten konnten. Einige der „Ladies“, wie beispielsweise Kreisläuferin Maja Klingenberg, waren bei der Niederlage der Elfen am Mittwoch gegen Oldenburg in der Smidt-Arena vor Ort, um sich ganz aktuelle Eindrücke von ihrem nächsten Gegner zu verschaffen.