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Elfen bezwingen Frankfurter HC

Heike Ahlgrimm war sichtlich erleichtert. "Ich freue mich über den ersten Heimsieg“, sagte die Elfen-Trainerin nach dem 29:26 (17:13) gegen den FHC Frankfurt/Oder, womit sich ihre Mannschaft auf den siebten Tabellenplatz verbesserte.

„Leverkusen hat verdient gewonnen“, lautete das Fazit von Anne Jochin, die bei ihrer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte mit acht Toren neben Nationalspielerin Franziska Mietzner (10/2) der Aktivposten der Gäste war. Für die Gastgeberinnen trafen Marlene Zapf (8/2) und Laura Steinbach (6/2) am häufigsten.

„Wir haben zu Beginn weder im Angriff, noch in der Abwehr zu unserem Spiel gefunden“, sagte Jochin nach der Partie. Eine Führung war den Gästen über die komplette Spielzeit nicht vergönnt. Die Elfen standen in der Abwehr kompakt und hatten in Natalie Hagel einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Auch offensiv griff direkt ein Rädchen ins andere, die schnellen Rückraumtore von Naidzinavicius und Steinbach rissen die Lücken am Kreis für Steffi Egger auf. Und Sandra Münch, die aufgrund des Ausfalls von Denisa Glankovicova (Bizepssehne) in ihrem ersten Bundesligaspiel auf Rechtsaußen in der Startformation begann, beschloss die gute Anfangsphase und traf zum 5:2 (7.). „Ich war schon überrascht. Wir haben das im Training zwar eingeübt, aber gewusst habe ich es erst kurz vor dem Spiel“, sagte die neue Nummer 21.

Dass dies längst kein Ruhekissen war, machten die Brandenburgerinnen schnell deutlich. Annika Nega traf zunächst vom linken Flügel und legte dann im Gegenstoß zum Anschlusstreffer nach. Doch immer, wenn es eng wurde, konnten die Elfen nachlegen. Nach dem 6:6 (10.) von Jochin ebenso wie nach Mietzners Doppelschlag zum 11:11 (24.), als Ahlgrimm zunächst eine Auszeit nahm und dann in der Aufstellung rotierte. Für Sandra Münch kam Zwillingsschwester Mandy aufs Parkett, diese agierte fortan auf der Rückraum Mitte, während Naidzinavicius auf Halbrechts und Zapf auf Rechtsaußen spielten. Eine Maßnahme, die sich schnell auszahlen sollte, denn Münch nutzte die erste sich bietende Lücke in der FHC-Deckung und traf zum 13:11, Zapf nutzte ihre Möglichkeiten eiskalt mit drei Toren zum 16:12 (29.).  „Die Aufregung war gar nicht da, weil mich das Team so gut aufgenommen hatte. Es war die Vorfreude, nun endlich spielen zu können“, sagte Mandy Münch, die außerdem fand: „Heike hat uns sehr gut auf den Gegner eingestellt.“

Auch nach der Halbzeitpause (17:13) bestimmten die Elfen die Partie, zogen schnell auf 21:14 (34.) davon und zwangen FHC-Trainer Dietmar Schmidt zur Auszeit. Bei den Gästen stemmte sich vor allem Anne Jochin gegen die sich abzeichnende Niederlage, doch die Elfen konnten zunächst ihren Vorsprung immer wieder behaupten. Mit sieben Toren Vorsprung ging es in die Schlussviertelstunde. „Zum Schluss haben die Kräfte nachgelassen“, erklärte Heike Ahlgrimm die anschließende Aufholjagd der Gäste, bei der auch Franziska Mietzner die sich bietenden Freiräume nutzen konnte. Bis auf zwei Tore kam der FHC noch einmal heran, doch die wussten die Elfen bis zum Schluss zu verteidigen, und mit dem Schlusspfiff stellte Zapf dann von der Strafwurflinie den 29:26-Endstand her. „Die letzten 20 Minuten haben wir gut gespielt“, so FHC-Trainer Schmidt, allerdings stellte Anne Jochin fest: „Mit 20 guten Minuten kann man nicht gewinnen.“

TSV Bayer 04 Leverkusen – FHC Frankfurt/Oder 29:26 (17:13)

Leverkusen: Hagel, Salamakha
Zapf 8/2, Egger 4, Adams, Hilster, Naidzinavicius 4/2, Steinbach 6/2, Seidel, Jörgens 2, S. Münch 1, Comans 2, M. Münch 2, Loncar

Frankfurt: Herrmann, Burrekers, Schmidt
Nega 2, Mietzner 10/2, Schneider 2, Wegner, van Cappelle, Gubernatis, Scheidemann 1, Uchibayashi 1, Jochin 8, Beier 2, Rost

Strafminuten: 4/2
Siebenmeter: 6/8 ; 2/2
Zuschauer: 600
Schiedsrichter: Grobe/Kinzel