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Elfen am Sonntag zur ungewohnten Zeit gegen Bad Wildungen

Nach der Niederlage in Göppingen richtet sich der Fokus bei den Elfen nun auf das nächste Heimspiel in der Handball Bundesliga Frauen. Gegner in der Smidt-Arena am Sonntag (21.10.) zur ungewohnten Anwurfzeit um 17 Uhr ist Tabellenschlusslicht HSG Bad Wildungen Vipers. „Wir haben über die Niederlage gesprochen und das Spiel auch analyisert. Jetzt wollen wir alles dafür tun, um gegen Bad Wildungen die zwei Punkte in Leverkusen zu behalten“, so Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm.


Den Start in die diesjährige Spielzeit der Handball Bundesliga Frauen hatte man sich bei der HSG Bad Wildungen Vipers anders vorgestellt. Das relativ leichte Auftaktprogramm mit den Partien gegen die HSG Blomberg-Lippe sowie die Aufsteiger Koblenz/Weibern und Metzingen sollte Selbstvertrauen geben, nach Platz neun im Vorjahr der Sprung in die Play-offs gelingen. Doch es kam anders, die Nordhessinnen verloren bislang alle sieben Pflichtspiele und rangieren derzeit noch ohne Pluspunkte am Tabellenende.

Viel Verantwortung liegt derzeit auf den Schultern der erfahrenen Cristina Mihai, die mit 51 Saisontoren - davon 29 Siebenmeter - derzeit den dritten Platz in der Rangliste der erfolgreichsten Werferinnen in der HBF belegt. Aus dem Feld strahlen außerdem die Halblinke Sabine Heusdens (26/5), Kreisläuferin Tessa Cocx (22) und die zum Saisonbeginn auf der ungewohnten Spielmacherin-Position agierende Miranda Robben (21/2) die meiste Torgefahr aus. Allesamt Spielerinnen, die auch in der letzten Saison beim 31:30-Erfolg in der Smidt-Arena im Kader von Trainer Markus Berchten standen.

Den Coup vom letzten Dezember wollen die Nordhessinnen gerne wiederholen, doch vor allem der Wechsel der damaligen Toptorschützin Ruta Latakaite-Willig (11/4) nach Leverkusen ist einer der Knackpunkte in der diesjährigen Spielzeit. Zudem verloren die Vipers mit Miranda van Capelle (Frankfurt) eine Stütze in der Abwehr sowie mit Rechtsaußen Jessica Kleinmann und Torhüterin Petra Diener weitere routinierte Kräfte. Von den insgesamt zehn Neuzugängen verfügt lediglich Rückraumspielerin Laura Vasilescu (Celle), am Mittwoch mit 7/3 Toren die erfolgreichste Torschützin der Vipers bei der Niederlage gegen den deutschen Meister Thüringer HC, über ein Jahr Erstligaerfahrung.

„Die Vipers sind mit Sicherheit angeschlagen, deshalb aber auch gefährlich“, sagt Heike Ahlgrimm und mahnt: „Sie sind in den letzten Partien immer besser in Fahrt gekommen.“ Die Elfen schauen aber nicht so sehr auf den Gegner, sondern konzentrieren sich vor allem auf die eigenen Stärken. „Wir müssen ganz einfach unsere Leistung über 60 Minuten abrufen und nicht nur über 30, dann sind wir nur schwer zu schlagen“, sagt Ahlgrimm.