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WM 2017

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Elfen mit klarem Sieg über Bad Wildungen

Am Ende war es ein klares 29:22 (17:9) für die Elfen gegen die Bad Wildungen Vipers, obwohl die Gäste in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich bis auf zwei Tore herangekommen waren. Marlene Zapf (9) und Kim Naidzinavicius (6) erzielten

die meisten Tore und setzten auch die spielerischen Akzente bei den Elfen, während bei den Gästen Cristina Mihai (6) am häufigsten traf. „Wir haben 45 Minuten richtig gut gespielt und am Ende klar gewonnen“, so das Fazit von Trainerin Heike Ahlgrimm, die befand: „Wichtig war, dass wir heute wieder zurückgefunden haben.“
Joyce Hilster - Foto: Ralf Kardes
Die Elfen dominierten die Begegnung von Beginn an, standen gut in der Abwehr, agierten konzentriert im Angriff, und selbst wenn noch die eine oder andere Chance für die Gäste entstand, so war da wie gewohnt Natalie Hagel immer wieder zur Stelle. Selbst mehrere "Hundertprozentige" wusste die Keeperin zu entschärfen, Vipers-Trainer Berchten hatte schon nach einer Viertelstunde zwei Auszeiten beantragt, und auch Torhüterin Julia Gronemann gegen Manuela Brütsch ausgewechselt.

Bei den Elfen griff ein Rädchen ins andere. Kim Naidzinavicius erzielte das 1:0 vom Kreis, dem Desiree Comans aus gleicher Position das 2:0 folgen ließ. Dies schaffte Lücken für den Rückraum, aber auch für die Außen, die Folge war eine starke Anfangsphase, in der man früh mit 10:2 (16.) führte. Nur kurzzeitig stellte die 5:1-Abwehr die Gastgeberinnen vor Probleme, Bad Wildungen verkürzte auf sechs Tore (12:6), doch Heike Ahlgrimm leitete schnell in einer Auszeit die Trendwende ein und konnte bereits früh den ersten Stammspielerinnen Verschnaufpausen gewähren. Auch Kristina Loncar kam so zu ihren ersten Einsatzminuten auf dem Parkett.

Die Elfen führten klar mit 17:9 und hatten Körner gespart, die noch im zweiten Durchgang wichtig wurden. Denn Bad Wildungen hatte sich längst noch nicht aufgegeben, die Partie wurde nun hektischer, und die Nordhessinnen holten Tor um Tor auf. Bis auf zwei Tore (20:18) kamen sie heran, doch in den letzten 14 Minuten schalteten die Elfen dann noch einmal einen Gang höher. Marlene Zapf, bereits im ersten Durchgang achtmal erfolgreich, quetschte sich in die Lücke und holte in Unterzahl – Kim Naidzinavicius musste zusehen – eine Zeitstrafe gegen Sabine Heusdens heraus. Den fälligen Siebenmeter vollstreckte Laura Steinbach gewohnt sicher.

Auch als Desiree Comans wenig später hinaus musste, überstand man dies unbeschadet. Naidzinavicius erhöhte auf 22:18, wenig später konnte Valentyna Salamakha dann den Vipers mit einem gehaltenen Siebenmeter endgültig den Zahn ziehen. Salamakha knüpfte in den letzten neun Minuten nahtlos an die Leistung Hagels an und die Elfen zogen erneut auf acht Tore davon, ehe Romana Grausenburger den 29:22-Endstand erzielte. Ein besonderes Geschenk hatte die Mannschaft dann noch für Naiara Egozkue Extremado parat, denn nach dem Abpfiff griff Laura Steinbach zum Mikrofon und stimmte mit dem Team für die Spanierin an deren 29. Geburtstag das „Happy Birthday“ an. Bei der Versteigerung nach Spielende wurden insgesamt 75 Euro für die Deutsche Krebshilfe gesammelt.

In der Handball Bundesliga Frauen geht es erst in zwei Wochen weiter. Gegner am Samstag, 03.11.12 um 19.30 Uhr in der Smidt-Arena sind dann die Trierer Miezen. Zuvor sind die Elfen aim DHB-Pokal gefordert. Die erste Hürde auf dem Weg zum Final Four in Göppingen führt die Bayer-Handballerinnen am kommenden Samstag (Anwurf 20 Uhr) zum ehemaligen Erstligisten SG BBM Bietigheim, der in dieser Saison mit aller Macht zurück in die Beletage will.

TSV Bayer 04 Leverkusen – HSG Bad Wildungen Vipers 29:22 (17:9)

Leverkusen: Hagel, Salamakha
Zapf 9/1, Egger, Latakaite-Willig, Adams, Hilster 5, Naidzinavicius 6, Steinbach 5/1, Seidel, Jörgens, S. Münch, Comans 3, M. Münch 1, Loncar

Bad Wildungen: Brütsch, Gronemann
Ritter 2, Heusdens 4/4, Raum, Cocx 4, Loll, Robben 1, Mihai 6/2, Cipaian, Grausenburger 1, Cembranos, Vasilescu 4, Otto, Mertens

Strafminuten: 8/6
Siebenmeter: 2/2 ; 6/9
Schiedsrichter: Kropp/Siebert
Zuschauer: 700